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Lieberknecht setzt auf Dogan

Eintracht Braunschweig Lieberknecht setzt auf Dogan

Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig kann mit einem Sieg bei Darmstadt 98 am Freitag den Anschluss an die Aufstiegsränge herstellen. Die Blau-Gelben sind mit 34 Punkten Tabellenfünfter.

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Treffen Freitagabend aufeinander: Eintrachts Marcel Correia (links) rückt nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Rechts Darmstadts Stürmer Marco Sailer.

Quelle: Photowerk (cc)

Für Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht ist der Neuling eine sehr harte Nuss. „Es gibt diesen Traum, den Durchmarsch zu schaffen. Sie tun auch alles dafür. Das macht ihr Spiel einzigartig“, sagt der Braunschweiger Coach über das Überraschungsteam.

Einen Nachteil für sein Team sieht Lieberknecht in der Spielplangestaltung. Die Eintracht musste zuletzt am Montag beim 1:1 gegen RB Leipzig ran, Darmstadt spielte drei Tage zuvor. „Es ist schon ein kleiner Vorteil, dass der Gegner im Gegensatz zu uns eine längere Vorbereitungsphase hatte“, meint der Eintracht-Coach.

Lieberknecht hat sich bereits festgelegt, dass neben Rückkehrer Marcel Correia der im Winter fast schon abgegebene Abwehr-Routinier Deniz Dogan wieder aufläuft. „Er hat brutal gut trainiert“, sagte Lieberknecht.

Darmstadts Trainer Dirk Schuster, der von 1990 bis 1991 für die Braunschweiger verteidigte, sieht die Eintracht übrigens als Vorbild: „Wir können uns daran orientieren, was dort in den vergangenen Jahren mit viel Geduld und Kompetenz aufgebaut wurde.“ Nach 13 Spielen ohne Niederlage können die Darmstädter mit einem Sieg bereits am Freitag die von Schuster als Ziel ausgegebenen 40 Punkte übertreffen. „Über weitere Ziele habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich mache nie den zweiten Schritt vor dem ersten“, sagt Schuster, räumt aber auch ein: „Wir befinden uns in einer Komfortsituation: Nichts muss, alles kann.“

ale/dpa

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