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Lieberknecht nimmt die Fans mit ins Boot

Fußball-Bundesliga Lieberknecht nimmt die Fans mit ins Boot

Kann die Eintracht ihren Fans am Samstag (15.30 Uhr) ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen? Im letzten Spiel des Jahres für den Braunschweiger Fußball-Bundesligisten ist 1899 Hoffenheim zu Gast an der Hamburger Straße. Und damit es mit dem Heimsieg klappt, sollen Anhänger und Spieler noch enger zusammenrücken.

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Beschwört den Zusammenhalt zwischen Fans und Spielern: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht will am Samstag gegen Hoffenheim sehen, dass beide Seiten „alles aus ihren Körpern herausholen“.

Quelle: Photowerk (cw)

Torsten Lieberknecht nimmt die Fans mit ins Boot. Der Trainer sagt: „Ich wünsche mir, dass wir miterleben, was es für die Spieler bedeutet, für die Eintracht aufzulaufen, und was es für die Fans bedeutet, in Braunschweig Erstliga-Fußball zu sehen.“ Nach dem 1:4 zuletzt in Augsburg hatte der 40-Jährige davon gesprochen, dass die Geduld auf den Rängen langsam aufgebraucht sei. „Aber jetzt denke ich, dass wir Fans erleben werden, die uns vom Gegenteil überzeugen wollen, die zeigen wollen, dass sie hinter uns stehen“, so Lieberknecht.

Für die Eintracht endet mit der Partie am Samstag ein turbulentes Jahr 2013. Im Mai gelang nach 28 Jahren die sensationelle Rückkehr in die 1. Liga. Inzwischen ist nach nur acht Punkten aus 16 Partien jedoch etwas Ernüchterung eingekehrt. „Es war ein kräftezehrendes Jahr mit emotionalen Höhen und Tiefen“, fasst der Coach zusammen. Umso wichtiger wäre als Stimmungsaufheller am Samstag ein Sieg gegen Hoffenheim. Lieberknecht wünscht sich, dass sowohl Spieler als auch Fans „alles aus ihren Körpern herausholen, was noch drin ist“.

Denn die Blau-Gelben haben ein großes Ziel: Sie wollen in der kommenden Saison weiter in der 1. Liga spielen. Der Trainer weiß: „Wir brauchen einen langen Atem.“ Aber der Aufsteiger braucht auch seine Fans - und denen will er am Samstag ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen.

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