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Lieberknecht ist sicher: Keine Arroganz-Gefahr

Fußball - 2. Liga Lieberknecht ist sicher: Keine Arroganz-Gefahr

Erstes Heimspiel der neuen Saison - und am Samstag bekommen die Braunschweiger Fußballer erstmals so richtig das Zweitliga-Feeling zu spüren. Statt Bayern, Dortmund oder Schalke wie in der Vorsaison heißt der Gegner jetzt 1. FC Heidenheim. Anstoß der Partie ist immerhin noch zur typischen Bundesliga-Zeit um 15.30 Uhr.

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Zweitliga-Feeling an der Hamburger Straße: Statt gegen die Bayern, Dortmund oder Schalke zu spielen, bekommen es Marc Pfitzner (am Ball) und Co. am Samstag mit Heidenheim zu tun.

Quelle: Photowerk (cc)

Die Eintracht-Fans haben den Abstieg offenbar bereits verarbeitet, rund 21.500 werden am Samstag im Stadion erwartet. Dafür wird‘s im Gästeblock deutlich leerer aussehen: Nur 200 Karten gingen im Vorverkauf in den Osten Baden-Württembergs - es ist eben doch nicht die 1. Liga. Für ihn und seine Spieler spiele das jedoch keine Rolle, erklärte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. „Wir werden jedem Gegner mit Respekt gegenübertreten“, sagte der 41-Jährige weiter.

Dass die Blau-Gelben als Absteiger häufig als Favorit gehandelt werden, können die Verantwortlichen nicht verhindern. „Das ist eben ein Reflex“, weiß Lieberknecht. Doch er ist sich sicher, dass sich sein Team davon nicht beeinflussen lässt: „Der Charakter der Mannschaft ist einwandfrei, sie wird keinen Gegner unterschätzen oder mit Arroganz auftreten.“ Und: „Im Training war nichts davon zu spüren, dass die Spieler irgendetwas leichtnehmen.“

Und das ist gut so! Denn die Heidenheimer haben mit dem 2:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt am ersten Spieltag bewiesen, dass sie in dieser Liga gut mithalten können. Lieberknecht sieht sogar Parallelen zur Eintracht: „Bei der Art und Weise, wie sie die Sache angehen, könnte man das so sehen, dass sie uns als Vorbild genommen haben.“ Doch am Samstag wollen die Blau-Gelben mit einem Sieg zeigen, dass sie immer noch das Original sind…

tik

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