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Lieberknecht hat Personalsorgen

Eintracht Braunschweig Lieberknecht hat Personalsorgen

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig plagt sich vor dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag (13.30 Uhr) mit einigen Personalsorgen herum.

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Zweikampfstärke ist gefragt: Eintracht Braunschweig (links Joseph Baffo) erwartete am morgigen Sonntag den 1. FC Heidenheim in der 2. Liga zum Verfolgerduell.

Quelle: Peter Steffen

Außer den Verletzten Saulo Decarli, Marcel Correia und Mirko Boland drohen auch Hendrick Zuck und Marc Pfitzner auszufallen. „Unsere Personalsituation hat sich dramatisch verschärft“, schimpft Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Denn: „Einige Spieler plagen sich dazu noch mit einem grippalen Infekt herum“, sagt der Trainer. So zum Beispiel Torjäger Emil Berggreen.

Vorsichtshalber hat Lieberknecht diese Woche bereits Philip Tietz aus der U19 mittrainieren lassen. „Nicht nur wegen der angespannten Personallage, sondern auch wegen seiner guten Leistungen“, betont Eintrachts Trainer, der seit Anfang des Jahres verstärkt eigenen Nachwuchsspielern Chancen gibt. Zwei von ihnen, Max Sauer und Gerrit Holtmann, sind derzeit sogar Stammkräfte.

Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag mit einer ehemaligen Stammkraft: Norman Theuerkauf, der sechs Jahre lang für die Blau-Gelben die Stiefel schnürte. Beim Tabellenvierten Heidenheim spielen zudem die ehemaligen Einträchtler Julius Reinhardt und Smail Morabit, die auf jeweils zwei Jahre in Blau-Gelb kommen und ebenso wie Theuerkauf unter Lieberknecht den Sprung in den echten Profifußball schafften.

Nach dem 0:2 in Paderborn zuletzt hatte Braunschweigs Coach das Zweikampfverhalten seiner Spieler kritisiert und sogar „Anfängerfehler“ ausgemacht: „Ein Gerrit Holtmann darf die noch machen, auch ein Phil Ofosu-Ayeh auf ungewohnter Position und nach viel Reisestress. In dieser Woche haben wir deshalb ein bisschen das Abc des Zweikampfverhaltens zurückgeholt - nicht nur in der Defensive, auch in den Offensiv-Zweikämpfen.“

Joseph Baffo und Deniz Dogar nahm Lieberknecht aus seiner Kritik aus. Baffo ist dennoch selbstkritisch: „Die Niederlage war eine Lehrstunde für mich“, sagt er. Und: „Diese Niederlagen passieren, wenn du nicht 100 Prozent gibst.“ Das soll am Sonntag anders sein…

ale

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