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Lieberknecht feilt noch am System

Eintracht Braunschweig Lieberknecht feilt noch am System

Am Donnerstag hatten die Profis des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten nach den anstrengenden zehn Tagen im Trainingslager frei - doch am Freitag beginnt der Endspurt der Vorbereitung. Noch neun Tage sind‘s bis zum Liga-Neustart am 26. Januar bei Werder Bremen - und noch feilt Torsten Lieberknecht am System.

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Zwei Tests, zwei Siege, zwei Systeme: Gegen Almelo (l.) ließ Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht im 4-4-2 spielen, gegen Basel
(re., am Ball Orhan Ademi) im 4-1-4-1.

Quelle: Rosenberg (2)

In der Analyse der Hinrunde hatte Eintrachts Trainer festgestellt, dass sich sein Team oft zu stark an den jeweiligen Gegner angepasst hat. In der Rückrunde wollen die Blau-Gelben deshalb den Fokus wieder stärker auf das eigene Spiel legen. Und der Schritt geht mit einem Systemwechsel einher. In der Hinrunde hatte der Aufsteiger meist in einem 4-3-3 mit drei defensiven Mittelfeldspielern vor der Abwehr gespielt. Doch in Spanien ließ Lieberknecht verstärkt andere Formationen einüben.

„Wir haben viel in den Bereichen Spielformen und Taktik gearbeitet“, erklärt der 40-Jährige. Im Test gegen Almelo (1:0) traten die Blau-Gelben in einem 4-4-2 mit flacher Vier im Mittelfeld auf, in den Partien gegen Freiburg (0:2) und Basel (1:0) setzte Lieberknecht hingegen auf ein 4-1-4-1. Und gegen den Champions-League-Teilnehmer aus der Schweiz sah das schon sehr, sehr ordentlich aus. „Es war ein richtig guter Test, in dem wir viel Positives gesehen haben“, bestätigt Lieberknecht. „Jetzt gilt es, bis zum 26. Januar weiter daran zu arbeiten.“

Der große Vorteil am 4-1-4-1 ist: Es begünstigt dank der flexiblen Position im Mittelfeldzentrum das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff nach Ballgewinnen. Das hat die Eintracht in den vergangenen Jahren auch so stark gemacht - und diese Stärke will Lieberknecht wieder wecken.

tik

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