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Lieberknecht bleibt Trainer

Eintracht Braunschweig Lieberknecht bleibt Trainer

Die Eintracht-Fans können aufatmen: Torsten Lieberknecht wird weiter beim Braunschweiger Fußball-Bundesligisten an der Seitenlinie stehen. Nach dem 0:4 am Sonntag gegen Stuttgart hatte der Coach einen Rücktritt angedeutet (AZ/WAZ berichtete). Doch am Montag folgte das Dementi.

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Sorgte für Aufregung: Torsten Lieberknecht hatte am Sonntag einen Rücktritt nicht ausgeschlossen, bleibt aber Eintracht-Trainer.

Am frühen Vormittag fuhr Lieberknecht am Eintracht-Stadion vor, für 10 Uhr war regulär Training angesetzt. Doch zunächst gab‘s ein kurzes Gespräch mit dem Sportlichen Leiter Marc Arnold. Und das Ergebnis war eindeutig: Lieberknecht bleibt Trainer. „Eine Nacht darüber zu schlafen, tat gut, und das Gespräch darüber auch“, erklärte Arnold danach. Der 43-Jährige hatte die Aussagen seines Trainers vom Sonntag auch anders verstanden: „Dass er sich hinterfragt, ist nur menschlich, aber ein Rücktrittsgedanke ist sehr weit hergeholt.“

Der Grund für die Aufregung am Montag war das 0:4 am Sonntag gegen Stuttgart - oder vielmehr das, was danach passierte. Auf der offiziellen Pressekonferenz hatte Lieberknecht mit stockender Stimme davon gesprochen, dass er zurzeit nicht die richtigen Lösungen finde - und danach einen Rücktritt zumindest nicht völlig ausgeschlossen. Nach dem Nachmittagstraining äußerte sich Lieberknecht dann zum Vortag: „Ich habe nicht von Rücktritt gesprochen, das wurde interpretiert. Aber mein Gefühl von Sonntag hält immer noch an. Ich grübele über die Situation und über Lösungen nach.“

Arnold arbeitet seit 2008 mit Lieberknecht zusammen, weiß genau, wie der emotionale Trainer tickt. Der Sportliche Leiter gibt dem Coach volle Rückendeckung: „Es gibt nichts, was wir ihm vorwerfen können. Ich bin weiter der Meinung, dass uns nicht viel zu einem Sieg fehlt.“ Eine gute Gelegenheit, diesen einzufahren, bietet sich am Samstag beim VfL Wolfsburg.

tik

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