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Lieberknecht behält bei Bellarabi Recht

Fußball Lieberknecht behält bei Bellarabi Recht

Am Samstag könnte es soweit sein: Wenn Coach Jogi Löw will, gibt mit Karim Bellarabi ein Ex-Braunschweiger sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalelf. Für viele kam der Sprung des Flügelflitzers (jetzt bei Bayer Leverkusen) überraschend — für Eintrachts Trainer nicht...

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Es steckt viel Eintracht drin: Der Ex-Braunschweiger Karim Bellarabi (v., im Trainingsduell mit Dortmunds Erik Durm) könnte morgen sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft geben.

Das DFB-Team spielt in Polen in der EM-Quali - und Bellarabi steht erstmals im Kader des amtierenden Weltmeisters. Torsten Lieberknecht sagt über die Nominierung des gebürtigen Berliners: „Ich habe ihm bereits damals in der A-Jugend prophezeit, dass es so kommen wird.“ Und er sollte Recht behalten, obwohl es zwischenzeitlich nicht so aussah, als ob der 24-Jährige den Sprung schaffen würde.

Lieberknecht und Bellarabi - es ist eine besondere Beziehung. Der Pfälzer Trainer sorgte 2008 für den Wechsel des Rechtsaußen vom FC Oberneuland in die A-Jugend der Blau-Gelben, holte ihn selbst mit dem Wagen aus Bremen ab. Und er förderte ihn, wo es ging. Bereits m letzten Spieltag der Drittliga-Saison 2008/09 gab Bellarabi in Regensburg sein Profi-Debüt. Lieberknecht sagte damals: „Er macht Dinge am Ball, die nicht normal sind.“

Als klar war, dass der Flügelflitzer in der Vorsaison von Leverkusen ausgeliehen werden sollte, entschied dieser sich für eine Rückkehr nach Braunschweig. Und jetzt könnte er deutscher Nationalspieler werden.

„Ich habe ihm damals auch gesagt, dass er sich für das richtige Land entscheiden soll“, so Lieberknecht. Auch Marokko, das Land seines Vaters, hatte an Bellarabi gebaggert. Aber er entschied sich für Deutschland. „Es ist eine große Ehre“, sagt der 24-Jährige - in dem noch viel Eintracht steckt.

tik

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