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Lieberknecht als Psychologe gefragt

Eintracht Braunschweig Lieberknecht als Psychologe gefragt

Gestern hatten die Profis der Braunschweiger Eintracht frei - aber ab heute geht‘s nur noch um eins: das große Abstiegs-Endspiel am Samstag bei 1899 Hoffenheim. Ein Sieg muss her, um noch die Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zu haben. „Es ist eine spezielle Woche, weil am Wochenende ein Finale ansteht“, sagt Torsten Lieberknecht.

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Jetzt haben sie ihr Endspiel: Die Eintracht-Profis (v. l. Nielsen, Kruppke, Kumbela, Hochscheidt, Davari) müssen die Köpfe bis Samstag wieder freibekommen.

Quelle: Sebastian Preuß / dpa

Gleich zweimal lässt der Eintracht-Trainer die Spieler heute antreten. Es muss einiges aufgearbeitet werden nach der vierten Pleite in Folge, dem 0:1 am Samstag gegen Augsburg. „Wir haben nicht so kompakt gestanden wie zuletzt, das Spielfeld war zu groß“, erklärte Mirko Boland. Doch in so einer speziellen Situation ist Lieberknecht vielmehr als Psychologe gefragt. Er muss die Köpfe seiner Spieler nach diesem harten Rückschlag wieder freibekommen. „Ich versuche, den Jungs zu helfen und sie wieder aufzurichten“, so der 40-Jährige.

Aufgrund der Pleite gegen die Augsburger muss der Aufsteiger am Samstag nun hoffen, dass Hamburg (in Mainz) und Nürnberg (auf Schalke) verlieren. „Wir haben die schlechteste Ausgangslage“, erklärt Lieberknecht, „aber der Glaube und die Hoffnung sind noch da. Wir haben uns in dieser Saison immer in aussichtslosen Situationen gewehrt und einen Punch gesetzt, mit dem zuvor niemand gerechnet hatte.“ Und bei den schwierigen Auswärtsspielen der Konkurrenten ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass beide leer ausgehen.

Ungewiss ist, ob Omar Elabdellaoui der Eintracht helfen kann. Den Norweger plagen Schmerzen in der Bauchmuskulatur (AZ/WAZ berichtete). „Wir versuchen alles, dass er spielen kann, aber die Chancen sind eher gering“, so Lieberknecht, der mit seiner Elf wahrscheinlich schon am Donnerstag in Richtung Süden aufbrechen wird.

tik

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