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Lieberknecht: Schwere Situation für Stuttgart

Fußball: Bundesliga Lieberknecht: Schwere Situation für Stuttgart

Zum ersten Mal seit 1984 ist die Braunschweiger Eintracht am Samstag (15.30 Uhr) zu Gast beim VfB Stuttgart. Aber die Erinnerungen an das letzte Duell mit den Schwaben dürften bei den blau-gelben Bundesliga-Fußballern noch sehr frisch sein…

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Bittere Pleite im Hinspiel: Vor heimischer Kulisse unterlag die Eintracht dem VfB mit 0:4, am Samstag wollen es die Braunschweiger (gelbe Trikots) in Stuttgart besser machen.

Quelle: Photowerk (cc)

Die Partie am Samstag ist für den Aufsteiger mal wieder ein guter Test, um zu zeigen, wie viel man seit dem Saisonstart gelernt hat. Denn im Hinspiel gegen Stuttgart hatten Domi Kumbela und Co. ihre vielleicht schlechteste Saisonleistung abgeliefert. Mit 0:4 mussten sie sich damals vor eigenem Publikum geschlagen geben. Hinterher hatte es dann noch Verwirrung gegeben, weil Trainer Torsten Lieberknecht einen Rücktritt nicht völlig ausschließen wollte.

Doch seitdem ist einiges passiert: Die Eintracht hat inzwischen mehrfach gezeigt, dass sie in der Liga mithalten kann. Der VfB ist hingegen abgeschmiert und muss jetzt ebenso wie der Aufsteiger um den Klassenerhalt kämpfen. Die vergangenen acht Partien verloren die Stuttgarter allesamt. Doch Lieberknecht warnt: „Sie haben Top-Einzelspieler in ihren Reihen.“ Aber er weiß auch: „Die Abstiegsangst sorgt dort natürlich für eine ganz schwere mentale Situation.“ Und: Mit dem Bosnier Vedad Ibisevic ist einer der damaligen Torschützen und der Top-Torjäger der Schwaben (zehn Treffer) gesperrt.

Die Eintracht darf sich beim VfB also durchaus Chancen ausrechnen. Um den Mut nicht zu verlieren, sollten die Profis aber keinen Blick auf ihre Auswärtsbilanz in Stuttgart werfen. Denn am Neckar gab‘s bisher nur zwei Siege in 19 Versuchen für Braunschweig - und beide im Jahr 1966. Es wird mal wieder Zeit für die Blau-Gelben - und ein Sieg am Samstag wäre auch so, so wichtig!

tik

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Eintracht Braunschweig
Am Mittwoch Mitspieler, am Samstag Gegner: Eintrachts  Omar Elabdellaoui (l.) und Cousin Mohammed Abdellaoue.

Am Mittwoch standen sie gemeinsam für die norwegische Nationalelf beim Testspiel in Tschechien (2:2) auf dem Platz – doch morgen (15.30 Uhr) sind sie Gegner: Das Spiel in der Fußball-Bundesliga zwischen Gastgeber Stuttgart und Braunschweig ist auch das Duell zweier Cousins – Mohammed Abdellaoue gegen Omar Elabdellaoui.

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