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Lieberknecht: „Habe niemanden beleidigt“

Eintracht Braunschweig Lieberknecht: „Habe niemanden beleidigt“

Auch lange nach dem Abpfiff hatte sich Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht noch nicht beruhigt.

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Versteht die Welt nicht mehr: Für Coach Torsten Lieberknecht (r.) war der Ball vor dem Tor im Aus, für Linienrichter Mike Pickel nicht.

Quelle: Photowerk (sp)

Schon während der Partie gegen Freiburg am Samstag war der 40-Jährige auf die Tribüne geschickt worden - zum zweiten Mal in dieser Fußball-Bundesliga-Saison. Auslöser war die Szene, die zum 0:1 führte.

Nur Sekunden vor dem Tor durch Gelson Fernandes sah‘s so aus, als ob der Ball an der Seitenlinie im Aus gewesen sein könnte. „Von meiner Warte aus war der vorher im Aus“, legte sich Lieberknecht fest. Die Fernsehbilder zeigen, dass es eine ganz enge Entscheidung war. Tendenz: Der Ball war eher nicht mit vollem Umfang über der Linie und damit noch im Spiel. So sah es auch Referee Wolfgang Stark.

Lieberknecht regte sich an der Seitenlinie lautstark darüber auf und wurde sofort auf die Tribüne verbannt. „Ich habe mich zum ersten Mal so aufgeregt, und das ist direkt bestraft worden“, sagte der Coach, der das Gefühl hatte, „dass die nur darauf gewartet haben, bis der Lieberknecht durchdreht“. Er betonte jedoch: „Ich habe niemanden beleidigt.“ Doch Linienrichter Mike Pickel verweigerte Lieberknecht trotzdem nach Abpfiff der Partie den Handschlag.

Und nicht nur die Unparteiischen bekamen ihr Fett weg beim emotionalen Auftritt des Eintracht-Trainers. Dass die Zwischenstände aus den anderen Stadien auf der Anzeigetafel eingeblendet werden, störte den 40-Jährigen: „Was interessiert mich, was auf den anderen Plätzen passiert? Die Ergebnisse werden eingeblendet - und die Leute, die uns unterstützen, brechen tot zusammen.“ Auch die Spieler würden dort hinschauen. Gespräche mit der Stadionregie habe es bereits mehrfach gegeben - „aber das soll Dienst am Kunden sein“, so der Coach.

tik

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