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Lieberknecht: „Bin in nachdenklicher Phase“

Eintracht Braunschweig Lieberknecht: „Bin in nachdenklicher Phase“

Seit über sechs Jahren ist Torsten Lieberknecht Trainer der Braunschweiger Eintracht - und der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga am Samstag war seitdem der erste richtige Rückschlag für die Blau-Gelben. Jetzt zog der 40-Jährige sein Saisonfazit. Lieberknecht sprach über...

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Hat viel mentale Kraft gekostet: Der Derbysieg gegen Hannover.

Quelle: Photowerk (sp)

...seine derzeitige Gefühlslage: „Ich gebe zu, dass es an mir nagt, dass wir zum ersten Mal unter meiner Regie ein Saisonziel nicht erreicht haben. Daher bin ich auch in einer etwas nachdenklichen Phase und mache mir Gedanken in Richtung nächste Saison. Was kann ich verändern?“

...die Unterstützung der Fans: „Wir gehen seit Jahren durch Höhen und Tiefen. Wie sie uns nach dem Spiel in Hoffenheim gefeiert haben, das war ein unglaubliches Gefühl. Auch die Verantwortlichen des Gegners waren ganz geflasht. Wir kennen das natürlich schon, aber es ist trotzdem nicht alltäglich und wird es auch nie sein. Und es treibt dich immer wieder an.“

...die letzten fünf Spiele: „Die Zielgerade war mit null Punkten ausschlaggebend dafür, dass wir es nicht in die Relegation geschafft haben. Das ist Fakt. Und das werden wir mit Sicherheit auch analysieren. Aber das Hannover-Spiel hatte einfach extrem viel mentale Kraft gekostet. Danach hatten wir gehofft, dass die Mannschaft den Schwung beibehält. Aber das ist uns leider nicht gelungen.“

...Vertrauen: „Ich weiß, dass es nicht alltäglich ist, als Trainer eines Tabellenletzten noch im Amt zu sein. Das ist ein großer Vertrauensbeweis des Vereins. Und das ist mit Sicherheit auch etwas, das bei vielen sehr gut ankommt.“

...die Personalplanungen: „Wir haben gemerkt, dass es genau richtig war, den Jungs, die uns erst in die 1. Liga gebracht hatten, weiter das Vertrauen zu geben. Aber wir sind immer noch in der Phase, die Mannschaft stabil zu machen. Und diese eine Saison hat uns geholfen, die nächsten Schritte zu machen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ich werde mir das Wochenende vornehmen, um nochmal alle Personalplanungen zu überdenken.“

...die Aufgabe 2. Liga: „Wir wissen, dass es eine ganz neue Herausforderung wird. Diese Liga hat einen großen Reiz, es sind phantastische Mannschaften dabei. Wir müssen den Abstieg jetzt gemeinsam verarbeiten und ab dem ersten Trainingstag wieder vorwärtsgerichtet in die neue Saison gehen.“

tik

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