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Langsam kippt die Stimmung

Eintracht Braunschweig Langsam kippt die Stimmung

Keeper Daniel Davari brachte es nach dem 1:4 am Samstag in Augsburg auf den Punkt: „Wir müssen uns bei den Fans entschuldigen.“ 1600 Anhänger des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten waren mitgereist – und wurden von ihrem Team enttäuscht. Langsam kippt die Stimmung.

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„Freude über Aufstieg ad acta gelegt“: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht fand nach dem 1:4 deutliche Worte.

Quelle: Imago

Bisher sind die Fans immer in Vorleistung getreten, haben ihre Mannschaft bedingungslos unterstützt. Selbst bei so bitteren Heimpleiten wie gegen Stuttgart (0:4) oder zuletzt gegen Hertha BSC (0:2) gab‘s keine Pfiffe, sondern Applaus für den Einsatz und die Leidenschaft der Blau-Gelben. Doch auch Coach Torsten Lieberknecht stellte am Samstag fest: „Die Menschen in Braunschweig können viel verzeihen. Aber diesen Tag können sie nicht verzeihen. Es ist völlig normal, dass die Geduld irgendwann aufgebraucht ist.“

Zwar konnte man den Profis auch in Augsburg den Willen und die Bereitschaft nicht absprechen. Doch sie leisteten sich einfach zu viele Fehler, zu viele Unkonzentriertheiten. Vor allem in der ersten Halbzeit war das nicht Bundesliga-tauglich. Die Anhänger reagierten, von den Rängen schallte es: „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ Immerhin: In der zweiten Halbzeit steigerte sich der Aufsteiger, hielt besser dagegen. Erst mit dem 1:4 war dann alles gelaufen.

„Wir müssen uns auf stürmische Zeiten einstellen“, sagte Lieberknecht. Und er ging sogar noch einen Schritt weiter: „Mit diesem Tag ist alle Freude über den Aufstieg nach 28 Jahren ad acta gelegt.“

tik/ap

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Eintracht Braunschweig
Auch das war viel zu einfach: In dieser Szene erzielt André Hahn (in Grün) das 3:0 für Augsburg gegen desolate Braunschweiger.

Liebe Eintracht, so reicht das einfach nicht! Am Samstag beim FC Augsburg leistete sich der Braunschweiger Fußball-Bundesligist desaströse zehn Minuten, kassierte in dieser Zeit drei Gegentore und verlor am Ende mit 1:4 (0:3). Wieder mal waren es grobe individuelle Fehler, die den Aufsteiger auf die Verliererstraße führten.

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