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Kruppke: Kapitän tritt auf die Euphoriebremse

Fußball - 2. Bundesliga Kruppke: Kapitän tritt auf die Euphoriebremse

Drei Siege in Folge, wieder Kontakt zur Tabellenspitze - die Stimmung rund um den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten hat sich deutlich aufgehellt. Doch vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr) bei Erzgebirge Aue tritt Dennis Kruppke auf die Euphoriebremse.

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Zuletzt gab's drei Siege in Folge: Doch Eintracht-Kapitän Kruppke (l.) tritt auf die Euphoriebremse.

Die Botschaft des erfahrenen Kapitäns ist einfach: Jetzt bloß nicht nachlassen! „Wir haben gesehen, dass man in drei Spielen einiges bewegen kann. Aber das sollte uns gleichzeitig Warnung genug sein“, sagt Kruppke. Denn so schnell, wie es in der Tabelle jetzt einige Plätze nach oben ging, kann es auch wieder nach unten gehen. „Doch die drei Siege haben uns Selbstvertrauen gegeben. Daran müssen wir anknüpfen“, erklärt der routinierte Angreifer, der selber einigen Anteil am Aufschwung der Eintracht hat.

Denn nach einer schwierigen Saison in der Bundesliga mit vielen kleinen Verletzungen und kaum Einsatzzeit ist Kruppke wieder wichtig geworden für die Blau-Gelben. Drei Treffer hat der 34-Jährige immerhin schon erzielt, der wohl wichtigste war das 2:1-Siegtor am Sonntag gegen Aalen. Für ihn gilt, was der Kapitän bezogen auf die gesamte Mannschaft sagt: „Mit großem Willen und Einsatzbereitschaft sind wir zu vielem imstande.“

Und seit die Resultate wieder stimmen, ist auch eine gewisse Leichtigkeit und Lockerheit zurückgekehrt. „Zuvor war etwas Verunsicherung da, das ist doch normal“, so Kruppke. „Aber die Siege haben uns befreit und waren wichtig für die Seele.“ Nun soll auch beim Viertletzten Aue nachgelegt werden. Mit einem erneuten Dreier könnte die Eintracht ganz nah an die Aufstiegsplätze heranrücken - da ist es vielleicht ganz gut, dass einer auch mal auf die Euphoriebremse tritt…

tik

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