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Kessel und Hedenstad: Ein Modell mit Zukunft?

Fußball - 2. Liga Kessel und Hedenstad: Ein Modell mit Zukunft?

Zu Saisonbeginn hieß es noch: Vegar Eggen Hedenstad oder Benjamin Kessel. Beim 2:1 am Freitag gegen Sandhausen haben die beiden gelernten Rechtsverteidiger beim Braunschweiger Fußball-Zweitligisten gespielt. Und siehe da, das hat ganz wunderbar funktioniert - ist das ein Modell für die Zukunft?

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Zwei Rechtsverteidiger in einer Elf: Beim 2:1-Sieg gegen Sandhausen standen Benjamin Kessel (linkes Bild, l.) und Vegar Eggen Hedenstad (rechtes Bild, l.) erstmals gemeinsam in der Startformation - es könnte ein Modell für die Zukunft sein.

Quelle: Photowerk (cc)/Imago 17605919

„Wir haben gezeigt, dass wir gut zusammenspielen können, haben die rechte Seite ordentlich beackert“, erklärte Kessel, den Coach Torsten Lieberknecht auf dessen angestammter Position rechts in der Viererkette aufbot. Hedenstad hingegen spielte in der offensiven Mittelfeld-Viererreihe auf der rechten Seite, sorgte so für mehr Stabilität im Spiel der Blau-Gelben. Und gemeinsam brachten sie die linke Abwehrseite des Gegners durch ihre Vorstöße häufig in Schwierigkeiten.

Diese Variante „war immer eine Option“, schilderte Lieberknecht, der bereits im einen oder anderen Testspiel während der Vorbereitung so hatte spielen lassen. Und wie gut das klappte, zeigt auch die Tatsache, dass Kessel gegen Sandhausen sein erstes Tor in dieser Saison erzielte. Zu Beginn der Spielzeit hatte der 26-Jährige nur auf der Bank gesessen, weil Hedenstad den Vorzug bekam. „Aber wer Benny kennt, der weiß, dass er nie aufsteckt“, lobt Lieberknecht.

Jetzt ist Kessel zurück im Team - und das, obwohl er sich erst vor knapp drei Wochen die Nase gebrochen hatte. Aber am Freitag spielte er ohne Maske. „Laut medizinischer Abteilung ist sie eigentlich noch nötig“, so Kessel, „aber das Ding nervt und behindert mich.“ Deshalb spielt der gebürtige Pfälzer ohne den Gesichtsschutz - auf eigene Gefahr. Aber wenn der Verteidiger weiter trifft, wird er das Risiko wohl gern in Kauf nehmen…

tik

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