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Keine Pause für die Eintracht

Fußball-Bundesliga Keine Pause für die Eintracht

Der erste Bundesliga-Punkt nach 10.333 Tagen sorgt für Aufschwung: Das 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg hat Eintracht Braunschweigs Fußballer zwar Kraft gekostet, aber auch Selbstvertrauen für das Spiel am Freitag (20.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach gebracht.

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Nach dem Nürnberg-Spiel gut drauf: Karim Bellarabi (l.) und die Eintracht.

Quelle: Photowerk (sp)

Kurz nach dem Abpfiff hatte das 1:1 noch die Frage aufgeworfen, ob‘s ein gewonnener oder zwei verlorene Zähler waren. „Ein paar Tage später sage ich allen, dass ich die Gratulationen gern annehme, weil es ein hochverdienter Punkt war“, so Braunschweigs Sportlicher Leiter Marc Arnold. „Es war eine super Leistung und ein gutes Zeichen. Ich habe schon direkt nach dem Spiel gesagt, dass die Mannschaft lebt und nach wie vor an sich glaubt.“

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht, der am Donnerstag beim Training wegen der Beerdigung seines ehemaligen Trainers Wolfgang Frank in Mainz fehlt, sieht sein Team gut vorbereitet - trotz der kurzen Woche. „Es war wichtig zu regenerieren, weil wir im Spiel gegen Nürnberg extrem viel aus dem Körper rausgepresst haben“, so Lieberknecht.

Eine Pause gab‘s nicht. „Wir haben keinen Tag frei gemacht, um den Druck und die Körperspannung aufrechtzuerhalten. Das werden wir noch ein bisschen intensivieren, so dass wir am Freitagabend körperlich definitiv da sein werden.“ Der Coach erwartet zwar eine schwere Aufgabe, sagt aber: „Wenn wir ähnlich viel sprinten wie gegen Nürnberg, dann kommen wir den Punkten näher.“

Auch die Personalsituation hat sich noch verbessert: Kevin Kratz und Torsten Oehrl seien „so weit, dass wir sagen können, wir haben eine Option mehr“, sagt Lieberknecht.

sch

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