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Kein HB-Männchen: Coach gehemmt

Eintracht: Lieberknecht Kein HB-Männchen: Coach gehemmt

Was war denn in Freiburg mit Torsten Lieberknecht los? Der Trainer des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten, ansonsten an der Seitenlinie immer emotional dabei, wirkte beim 0:2 am Samstag etwas gehemmt. „Ich bin sehr enttäuscht von mir“, sagte der 40-Jährige.

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Rumpelstilzchen blieb in Braunschweig: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht machte in Freiburg einen nachdenklichen Eindruck.

Quelle: Patrick Seeger

Die vergangenen Wochen sind eben doch nicht spurlos an Eintrachts Coach vorbeigegangen. Beim 1:1 in Leverkusen Ende März war Lieberknecht zum dritten Mal in dieser Saison vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt worden. Angeblich soll sich der Ex-Profi zu lautstark über eine Entscheidung aufgeregt haben - bislang kam noch keine Strafe. „Ich lasse mich nicht verbiegen“, hatte der Erfolgscoach hinterher noch erklärt.

Nach dem Vorfall wurde das Verhältnis zwischen den Unparteiischen und Lieberknecht jedoch immer wieder thematisiert und diskutiert. Eintrachts Trainer wurde dabei häufig als eine Art Rumpelstilzchen an der Seitenlinie dargestellt. Jetzt gab er zu: „Mir persönlich hat in Freiburg auch die Spannung gefehlt. Ich war gehemmt, auch durch die Berichterstattung der vergangenen Tage.“

Lieberknecht konnte seine Elf von außen ausgerechnet in diesem Abstiegsduell nicht so unterstützen, wie er das sonst tut. „Ich konnte nicht die gewohnten Emotionen entwickeln“, so der Coach. „Ich wäre gerne wie gewohnt wie ein HB-Männchen herumgesprungen. Dass ich das nicht gemacht habe, enttäuscht mich persönlich, obwohl ich gesagt habe, dass ich mich nicht verbiegen lasse.“ Bleibt zu offen, dass Lieberknecht am Samstag gegen die Bayern wieder zu alter Emotionalität zurückkehren kann - denn die Blau-Gelben brauchen ihren Trainer genauso, wie er ist.

tik/mt

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