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Kapitän Kruppke zurück: „Hat sich das erarbeitet“

Fußball-Bundesliga Kapitän Kruppke zurück: „Hat sich das erarbeitet“

Der Kapitän ist wieder an Bord: Beim 0:0 im Niedersachsen-Derby am Freitag in Hannover gab Dennis Kruppke sein Comeback in der Startelf des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten - und das nicht nur, weil Karim Bellarabi kurzfristig ausfiel.

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Kaum zurück in der Startelf, schon wieder mitten drin: Eintrachts Spielführer Dennis Kruppke (r.) beim Derby-0:0 im Duell der Kapitäne gegen Hannovers Lars Stindl.

Der Flügelflitzer hatte sich im Abschlusstraining eine Adduktorenzerrung zugezogen, musste deshalb passen. Doch Kruppke war gar nicht der Ersatz für Bellarabi, wie Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht erklärte: „Ich wollte eigentlich beide spielen lassen.“ Dafür hätte offenbar Mirko Boland auf der Bank sitzen sollen. Doch es kam anders, Kruppke besetzte die rechte Außenbahn, auf der sonst Bellarabi wirbelt.

Auch für den Routinier war das Derby eine neue Erfahrung. „Man lernt ja nie aus, auch im hohen Alter nicht“, sagte der 33-Jährige über die besondere Atmosphäre bei diesem Prestige-Duell. In der Bewertung des Ergebnisses war sich Kruppke mit dem Rest der Blau-Gelben einig: „Mit dem Punkt können wir zufrieden sein.“

Für den gebürtigen Münsteraner war‘s übrigens der erste Startelf-Einsatz seit dem dritten Spieltag (0:2 gegen Frankfurt). Seitdem wurde der Kapitän meist nur spät eingewechselt. Eine ungewohnte Situation, denn in den Jahren zuvor war der beidfüßige Angreifer zumeist gesetzt. Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, gab Kruppke im Training Gas. Die Belohnung gab‘s in Hannover. „Er hat sich seinen Einsatz erarbeitet“, lobte Lieberknecht den Kapitän.

Spannend wird‘s, wenn Bellarabi zurückkehrt. „Es ist absehbar, dass er gegen Freiburg wieder auf dem Platz steht“, erklärte der Coach. Dann steht ihm eine schwierige Entscheidung bevor, denn auch Boland ist momentan in einer guter Form.

tik/ale

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