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Jetzt wird der Ton schärfer

Eintracht Braunschweig Jetzt wird der Ton schärfer

Jetzt sind die Braunschweiger Zweitliga-Fußballer genau da, wo sie nicht hinwollten – im unteren Teil der Tabelle. Nach dem 1:2 gestern gegen den VfL Bochum muss sich der Absteiger wohl erst einmal nach unten orientieren. Und: Es ist Zeit für deutliche Worte bei der Eintracht.

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Noch keine echte Krise: Doch Vegar Eggen Hedenstad (l.) und die Eintracht sind mit dem Saisonstart unzufrieden.

Quelle: Sebastian Preuss

Zweite Niederlage in Folge, nur vier Punkte aus vier Spielen – mit diesem Saisonstart können die Blau-Gelben nicht zufrieden sein. Und sie sind es auch nicht. „Wir haben nicht gut genug gespielt“, sagte Angreifer Havard Nielsen. Linksverteidiger Ken Reichel wurde noch deutlicher, erklärte: „So wie wir nach der 50. Minute aufgetreten sind, ist das viel zu wenig für die 2. Liga.“

Das war deutlich! Und auch Trainer Torsten Lieberknecht war angefressen. Im Mittelpunkt seiner Kritik stand das Verhalten einiger Akteure in der zweiten Halbzeit, die „in Aktionismus verfallen sind. Es waren Spieler auf dem Platz, die offenbar das Gefühl entwickelt haben, sie müssten dem Spiel allein die Wende geben anstatt gemeinsam als Team weiterzuarbeiten“, so der Coach.

Oben dranbleiben, wieder in die Erfolgsspur kommen – das hatten sich Braunschweigs Zweitliga-Fußballer fürs Heimspiel gegen den VfL Bochum vorgenommen. Doch daraus wurde nichts, stattdessen gab es mit dem 1:2 (1:1) die zweite Pleite in Folge – und die erste Mini-Krise bei der Eintracht.

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Auch das war deutlich! Doch nach nur vier Spieltagen wollte noch kein Blau-Gelber von einer Krise sprechen. „Nein, dafür ist es zu früh“, sagte Rechtsverteidiger Vegar Eggen Hedenstad, „aber vier Punkte sind auch nicht genug. Die Eintracht hat als Verein den Anspruch, mehr Spiele zu gewinnen.“

Nun ist erst mal Länderspielpause – und Zeit zum Durchatmen. Zudem schließt heute um 12 Uhr die Transferliste. Kommen wird kein Neuer mehr, das hatte der Sportliche Leiter Marc Arnold bereits ausgeschlossen. Aber es könnte noch einen Abgang geben: Björn Kluft steht nach AZ/WAZ-Informationen in vielversprechenden Verhandlungen mit einem deutschen Klub.

tik/ale

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Eintracht Braunschweig
Besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich: Linksfuß Mirko Boland (M.) traf aus 16 Metern mit rechts.

Oben dranbleiben, wieder in die Erfolgsspur kommen – das hatten sich Braunschweigs Zweitliga-Fußballer fürs Heimspiel gegen den VfL Bochum vorgenommen. Doch daraus wurde nichts, stattdessen gab es mit dem 1:2 (1:1) gestern die zweite Pleite in Folge – und die erste Mini-Krise bei der Eintracht.

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