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Jackson: Die Spitze des Tannenbaums

Eintracht Braunschweig Jackson: Die Spitze des Tannenbaums

Im Tor des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten wird rotiert. Doch im Angriff scheint ein Spieler inzwischen gesetzt zu sein: Neuzugang Simeon Jackson durfte sowohl gegen Bremen als auch in Dortmund beginnen. Nur eines fehlt dem Kanadier noch zum Glück - sein erstes Tor für die Eintracht.

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Schneller Konterstürmer: Eintracht Simeon Jackson (r.) passt ins System. Doch die Konkurrenz ist groß.

Quelle: Photowerk (sp)

Beim 0:1 gegen Werder vergab der kleine Mittelstürmer eine gute Chance. Beim 1:2 in Dortmund war‘s für ihn schwer, weil die Zuspiele in die Spitze fehlten. Ganz unzufrieden war Jackson nach seinem ersten Bundesliga-Auswärtsspiel aber nicht. „Wir wollten es dem Gegner schwer machen, das haben wir geschafft. Klar waren wir enttäuscht, aber wir können auch Positives mitnehmen“, sagte der 26-Jährige.

Der Neuzugang von Norwich City stieß als Letzter zum Team, wurde kurz vor dem Trainingslager in Österreich verpflichtet. Doch Coach Torsten Lieberknecht traut ihm viel zu. Weil er als schneller Konterspieler besser ins zuletzt bevorzugte Tannenbaum-System mit drei Sechsern und nur einer Spitze passt. Dem Bundesliga-erfahrenen Torsten Oehrl und Youngster Orhan Ademi bleibt da nur der Platz auf der Bank. Und am Sonntag gegen Frankfurt könnte auch der lange verletzte Domi Kumbela zurück sein.

Doch genau diesen Konkurrenzkampf wollte Lieberknecht, der weiter variabel auf die Spielweise des Gegners reagieren will - und dazu braucht er unterschiedliche Stürmertypen. Welchen er gegen Frankfurt bevorzugt, wird sich zeigen. Jackson ist heiß auf weitere Einsätze. Aber wann schießt er sein erstes Tor für die Eintracht? „Ich hoffe bald“, so der Kanadier. Vielleicht schon am Sonntag?

tik/ale

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