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Irres 4:2! Eintracht-Joker schießt van Marwijk ab

Eintracht Braunschweig Irres 4:2! Eintracht-Joker schießt van Marwijk ab

Was für ein Paukenschlag! Braunschweigs Bundesliga-Fußballer verwandelten das ausverkaufte Eintracht-Stadion im Kellerduell gegen den Hamburger SV in ein Tollhaus, erzielten angeführt von Joker Domi Kumbela vier Tore und durften nach einer wilden Achterbahnfahrt der Gefühle einen 4:2-(0:1)-Gänsehaut-Sieg bejubeln!

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Hamburgs Ansturm nutzte nicht: Hier gelang Piere-Michel Lasogga per Kopfball ins lange Eck das 1:0 gegen Eintrachts Torwart Daniel Davari. Eintracht gewann jedoch 4:2.

Quelle: imago15738420h

Es war wie erwartet Abstiegskampf pur, mit elfmal Gelb (Liga-Saisonrekord), Rudelbildungen, Leidenschaft, aber gerade zu Beginn auch viel Krampf. In den vom HSV-Fanblock herüberziehenden Rauchschwaden konnten die Zuschauer einiges befürchten, aber kaum, Spielentscheidendes zu verpassen. Einen Höhepunkt gab‘s aber vor der Pause – die Kopfball-Bogenlampe von Pierre-Michel Lasogga über Eintracht-Keeper Daniel Davari zum 0:1.

Doch dann kam die zweite Hälfte! Coach Torsten Lieberknecht hatte seiner Eintracht mächtig Dampf gemacht, von Hamburgs Qualität war nichts zu sehen, stattdessen leisteten sich Torwart René Adler und Co. katastrophale Patzer. Kumbela war zweimal zur Stelle – 2:1! Und der eingewechselte Stürmer hatte gar das 3:1 auf dem Fuß, scheiterte aber an Adler. Stattdessen schlug Ivo Ilicevic zurück – Ausgleich.

Der Hamburger SV hat im Kellerduell der Fußball-Bundesliga mit dem 2:4 (1:0) bei Eintracht Braunschweig die siebte Niederlage in Serie kassiert. Domi Kumbela traf gleich dreimal für die Gastgeber.

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Für beide Teams zählte jetzt nur der Sieg, es ging hin und her – und fünf Minuten vor Schluss schlug erneut die Eintracht zu. Wieder patzte Adler, wieder traf Kumbela. Die Fans tobten, die Eintracht-Bank stürmte das Spielfeld. Davari parierte danach glänzend gegen Ilicevic, und dann gab‘s noch die Demütigung für den HSV: Der bärenstarke Karim Bellarabi tanzte zwei Hamburger aus, Jan Hochscheidt setzte mit dem 4:2 das i-Tüpfelchen,  schoss den Bundesliga-Dino HSV noch tiefer in die Krise und dessen Coach Bert van Marwijk endgültig aus dem Amt.

sch

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