Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Interview mit Ex-Coach Michael Krüger

Eintracht Braunschweig Interview mit Ex-Coach Michael Krüger

Am Sonntag (15.30 Uhr) ist Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig zu Gast bei Alemannia Aachen. Einer kennt beide Klubs ganz genau: Michael Krüger. 2005 schaffte der Trainer mit den Blau-Gelben den Aufstieg, 2009 war er Coach in Aachen. Im Gespräch mit AZ-Sportjournalist Timo Keller verriet er, wie man die Alemannia schlagen kann

Voriger Artikel
Eintracht-Stadion: Der Name bleibt
Nächster Artikel
Aachen: Kein Respekt vor der Eintracht

Er kennt beide Teams, hat bei beiden Vereinen gearbeitet: Michael Krüger führte die Eintracht 2005 zum Zweitliga-Aufstieg, von 2009 bis 2010 gab er ein kurzes Intermezzo als Trainer in Aachen.

AZ: Aachen hat zum Start 0:1 in Aue verloren, während die Eintracht 1860 München mit 3:1 schlug. Haben Sie diese Ergebnisse überrascht?
Krüger: Nicht wirklich. Aachen hat an die vergangene Saison angeknüpft. Fußballerisch war das zwar ordentlich, auch technisch waren sie besser. Trotzdem hat‘s nicht zum Sieg gereicht. Das zog sich bereits im Vorjahr wie ein Roter Faden durch die Saison. Dass die Eintracht gewonnen hat, war wenig überraschend.

AZ: Immerhin hieß der Gegner 1860 München...
Krüger: Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, wie groß die Euphorie nach einem Aufstieg in Braunschweig ist. Das war 2005, als wir den Sprung schafften, nicht anders. Wenn der Gegner dann noch attraktiv ist, sind die Bedingungen ideal. Und ein Sieg zum Start nimmt dir den ganzen Druck. Die Eintracht kann gelöst nach Aachen fahren, während der Gegner unter Druck steht.

AZ: Was erwartet die Blau-Gelben im Hexenkessel Tivoli?
Krüger: Der neue Tivoli ist nicht mit dem alten zu vergleichen. Wenn das neue Stadion ordentlich gefüllt ist und die Mannschaft gut spielt, ist die Stimmung auch gut. Aber sie ist nicht so erdrückend wie am alten Tivoli, wo die Fans immer der zwölfte Mann waren.

AZ: Was müssen die Blau-Gelben tun, um Aachen zu schlagen?
Krüger: Sie müssen mutig spielen und dürfen kein frühes Gegentor fressen. Das ist sehr wichtig. Dann wird das Publikum unruhig. Zudem hat Aachen mit Benjamin Auer nur einen Tor-Garanten, der aber auf Zuspiele angewiesen ist. Wenn sie diese unterbinden, haben sie eine gute Chance, am Tivoli zu gewinnen.

AZ: Die Erwartungen in Aachen sind hoch...
Krüger: Das ist in Braunschweig ja auch so. Dort sieht man sich auch lieber in der
1. Liga. Aber wichtig ist jetzt, dass die Klasse gehalten wird, um sich danach mit kleinen Schritten weiterzuentwickeln. Es wäre schade, wenn das wieder wie im Fahrstuhl hoch und runter geht.

AZ: Was tippen Sie für das Duell am Sonntag?
Krüger: Ich tippe nicht. Ich kann mich jedoch gut an eine Situation erinnern. Als wir aufgestiegen waren, mussten wir am dritten Spieltag nach Rostock. Hansa war hoher Favorit, doch wir gewannen 3:2. Als Aufsteiger ist jeder Punkt wichtig. Ich glaube, dass alles möglich ist. Die Eintracht kann in Aachen gewinnen.

AZ: Wohin führt der Weg der Eintracht in dieser Saison?
Krüger: Das kann man erst nach drei, vier Spieltagen sagen, dann kann man eine erste Prognose wagen. Aber die 2. Liga ist brutal. Nach drei Siegen spielst du um den Aufstieg mit, nach drei Niederlagen gegen den Abstieg.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.