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In Neuruppin: Eintracht übt in Fontanes Schatten

Eintracht Braunschweig In Neuruppin: Eintracht übt in Fontanes Schatten

Im Schatten von Theodor Fontane wird für den Klassenerhalt geschwitzt: Der weltbekannte deutsche Schriftsteller wurde in Neuruppin geboren, wo sich die Braunschweiger Bundesliga-Fußballer seit Mittwoch auf das Abstiegs-Endspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC vorbereiten.

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Schönes Ambiente am Ruppiner See: Eintrachts Coach Torsten Lieberknecht bereitet sein Team in der Geburtsstadt von Theodor Fontane auf das Abstiegs-Endspiel in Berlin vor - aber Torjäger Domi Kumbela (M.) muss wahrscheinlich passen.

Quelle: Photowerk (cc)

Die Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ ist Fontanes vielleicht berühmtestes Werk - doch viel Zeit haben die Blau-Gelben am Ruppiner See nicht, um sich in die Bücher des deutschen Poeten einzulesen. Vormittags stand gestern eine Aktivierungseinheit direkt am Wasser auf dem Programm, nachmittags wurde im Volkspark-Stadion trainiert. Dort trägt normalerweise der Verbandsligist MSV Neuruppin seine Heimspiele aus.

Ob das Abschotten hilft, um doch noch das Wunder Klassenerhalt zu schaffen? Schon an diesem Wochenende könnte es eine erste Vorentscheidung geben. Auf den Spielern lastet jede Menge Druck. Aber der Sportliche Leiter Marc Arnold sagt: „Die Mannschaft ist mental gut gerüstet für die letzten drei Endspiele.“ Und der norwegische Flügelflitzer Omar Elabdellaoui kündigt an: „Wir wollen allen zeigen, dass wir es können. Es war eine harte Saison, aber alles ist möglich. Wir glauben dran!“ Am Mute hängt der Erfolg - hat schon Fontane gedichtet.

Fraglich ist, ob Domi Kumbela in Berlin dabei sein kann. Der Torjäger ist nach seinem Muskelfaserriss noch nicht zu 100 Prozent fit. Die Chancen auf einen Einsatz sind gering. Die beiden Suspendierten Marcel Correia und Karim Bellarabi, die vorm Bayern-Spiel das Frühstück verschlafen hatten (AZ/WAZ berichtete), werden hingegen begnadigt. Coach Torsten Lieberknecht: „Die Sache ist erledigt.“

tik

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