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„Ich war schon immer ein Kämpfer“

Eintracht Braunschweig „Ich war schon immer ein Kämpfer“

Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob Orhan Ademi Domi Kumbela den Rang als Stürmer Nummer 1 beim Braunschweiger Fußball-Bundesligisten abgelaufen hätte. Zuletzt musste der junge Schweizer jedoch wieder auf die Bank. Aber: „Ich war schon immer ein Kämpfer“, verspricht der 22-Jährige, weiter Gas zu geben.

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Sein erstes Bundesliga-Tor: Eintracht-Stürmer Orhan Ademi trifft gegen Schalke 04, nachdem er Nationalspieler Benedikt Höwedes (r.) hatte stehen lassen.

In Wolfsburg, gegen Schalke und in Mainz hatte Ademi in Eintrachts Startelf gestanden. Und beim 2:3 gegen S04 hatte er sein erstes Bundesliga-Tor geschossen. „Natürlich habe ich mich über diesen Treffer gefreut. Ich hätte aber lieber wenigstens einen Punkt mitgenommen“, sagt der bescheidene Angreifer. Dass er nach einer schlechteren ersten Hälfte in Mainz ausgewechselt und danach gegen Leverkusen sowie in Hannover nur eingewechselt wurde, hat Ademi ohne Murren hingenommen. Der Schweizer ist keiner, der deshalb Ärger macht.

Doch er hat auch Ambitionen. „Ich weiß, was ich kann“, erklärt der Rechtsfuß selbstbewusst. Er sagt aber auch: „Ich bin noch ein junger Spieler, ich kann mich daher in allen Bereichen noch weiterentwickeln.“ So wie beim Abschluss. Gegen Leverkusen vergab Ademi nach seiner späten Einwechslung eine Riesen-Chance zum 2:0, auch beim 0:0 in Hannover schloss er einen Angriff zu überhastet ab. Die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor hat Konkurrent Kumbela ihm voraus.

Aber Ademi arbeitet im Training hart an sich. Er will zurück in die Startelf – und bald sogar in die schweizerische Nationalelf? In seiner Heimat wird schon darüber spekuliert, ob Nati-Coach Ottmar Hitzfeld den 22-Jährigen bald zu einem Länderspiel einlädt. Und dann gibt’s da ja noch die WM im nächsten Jahr in Brasilien, für die die Schweiz qualifiziert ist. Doch daran denkt Ademi zurzeit gar nicht: „Ich konzentriere mich auf meinen Verein. Uns stehen genügend Herausforderungen bevor. Wenn es hier klappt, wird man automatisch auf mich aufmerksam.“

tik

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