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Hochscheidt: Fast ein Tor beim Comeback

Eintracht Braunschweig Hochscheidt: Fast ein Tor beim Comeback

In der 80. Minute gab‘s im Eintracht-Stadion Jubel: Jan Hochscheidt wurde beim Braunschweiger Fußball-Zweitligisten eingewechselt – und hätte beim 1:1 gegen Union Berlin fast noch das Siegtor geschossen.

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Der Moment: In der 80. Minute wurde Jan Hochscheidt (M.) für Raffael Korte eingewechselt.

In der Nachspielzeit segelte eine Ecke auf den zweiten Pfosten, Hochscheidt nahm den Ball runter und zog aus kurzer Distanz ab – aber ein Berliner bekam gerade noch sein Bein dazwischen. „Wir hatten gute Möglichkeiten und hätten auch als Sieger vom Platz gehen können“, sagte der Linksfuß nach seinem Comeback.

Nach 14 Minuten im ersten Spiel der Saison in Düsseldorf hatte er sich Anfang August einen Adduktorenabriss zugezogen. Und eigentlich sollte er erst wieder nach der Winterpause ein Thema für den Kader sein. Das hatte zumindest Coach Torsten Lieberknecht immer wieder betont. Aber am Samstag tauchte der Name Hochscheidt plötzlich doch auf der Anzeigetafel auf. „Es war einfach die Zeit für ihn. Und es war auch eine Belohnung für die schwere Zeit, aus der er sich herausgekämpft hat“, so Lieberknecht.

Die Teamkollegen waren ebenfalls froh. Rechtsverteidiger Benjamin Kessel: „Ich habe mich für ihn gefreut, er hat eine lange Leidenszeit gehabt. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns.“ Und dem Rückkehrer war die Freude auch anzusehen. „Es war ein super Gefühl, nach so langer Zeit wieder zu spielen. Ich bin ganz gut reingekommen“, erklärte Hochscheidt. Und beinahe hätte es sogar mit einem Tor zum Comeback geklappt…

tik

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