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Gikiewicz verlässt Eintracht

Fußball Gikiewicz verlässt Eintracht

Braunschweig. Das ist eine echte Überraschung: Rafal Gikiewicz wechselte am Freitag von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig zum Erstligisten SC Freiburg. Damit war kurz vor dem Saisonstart überhaupt nicht zu rechnen gewesen.

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Hat eine andere Richtung eingeschlagen: Torwart Rafal Gikiewicz wechselte zwei Tage vor dem Saisonstart zum SC Freiburg.

Quelle: Peter Steffen

Gegen Ende der alten Saison war der Name von Gikiewicz immer mal wieder gefallen, wenn es darum ging, welchen Akteuren Wechselambitionen nachgesagt wurden. Doch Gikiewicz blieb - als vermeintlicher Stammkeeper. Im Hintergrund beschäftigten sich die Verantwortlichen aber offenbar schon länger mit einem Abgang des Polen. „Die sportlichen Leistungen von Rafal in der Rückrunde der vergangenen Saison sowie sein Verhalten innerhalb des Teams haben uns zu dem Entschluss kommen lassen, dass es die richtige Entscheidung für den Verein ist, diesem Wechsel zuzustimmen“, erklärte am Freitagnachmittag Marc Arnold, der Sportlicher Leiter.

Der 28-jährige Torhüter besaß keine Ausstiegsklausel, kostet daher Ablöse. Über deren Höhe wurde Stillschweigen vereinbart, sie dürfte aber - wie schon bei Emil Berggreen und Gerrit Holtmann (beide in diesem Jahr zum FSV Mainz) im siebenstelligen Euro-Bereich liegen, wenn auch diesmal nur knapp.

Ein neuer Torwart soll offenbar nicht geholt werden. Arnold bekräftigt: „Unser Vertrauen gilt unseren beiden Keepern Jasmin Fejzic sowie Marcel Engelhardt, die konstant gute Leistungen und immer vollen Einsatz gezeigt haben.“ Kurz vor dem ersten Saisonspiel gegen die Würzburger Kickers suchen die Braunschweiger aber noch einen Stürmer.

„Wir sind durchaus in Überlegungen, nach der Verletzung von Abdullahi noch etwas im offensiven Bereich zu machen“, kündigte Arnold an. Sturm-Talent Süleiman Abdullahi hatte vor einer Woche im Testspiel gegen Bastia einen Meniskusriss erlitten. Der Zugang fällt mehrere Monate aus. Deshalb möchten Trainer Torsten Lieberknecht und Arnold einen zusätzlichen Offensivmann verpflichten. Dieser wäre der sechste neue Profi im Kader.

„Das Kribbeln und die Anspannung sind da“, erklärte Lieberknecht vor dem Heim-Auftakt am Sonntag um 15.30 Uhr. Bis auf Abdullahi stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. Der Eintracht-Coach sprach mit Respekt über den ersten Gegner. Lieberknecht: „Würzburg ist ein euphorisierter Aufsteiger. Trainer Bernd Hollerbach bringt eine taktisch sehr flexible Mannschaft mit. Wir wissen aber, dass wir in der Lage sind, das Spiel erfolgreich zu beenden“.

ale

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