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Gikiewicz und Hedenstad: Zwei Top-Verstärkungen

Eintracht Braunschweig Gikiewicz und Hedenstad: Zwei Top-Verstärkungen

Fünf Pflichtspiele liegen jetzt hinter den Braunschweiger Zweitliga-Fußballern, die Bilanz ist mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen durchwachsen. Die Eintracht muss sich steigern - das gilt zum Teil auch für die sechs Neuzugänge. Die AZ/WAZ hat die sechs Neuen unter die Lupe genommen.

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Die Neuen im Blick: Rafal Gikiewicz (l.), Mushaga Bakenga, Seung-Woo Ryu und Hendrick Zuck (Foto oben, v. l.).

Quelle: Photowerk

Rafal Gikiewicz

Der Pole ist auf Anhieb die neue Nummer 1 bei den Blau-Gelben geworden, verfügt über ein gutes Stellungsspiel und interpretiert seine Rolle offensiver als es sein Vorgänger Daniel Davari tat. Bislang agierte der 26-Jährige absolut fehlerfrei, im Pokal beim Oberligisten Bremer SV verhinderte er mit einigen klasse Paraden sogar eine mögliche Blamage.

Saulo Decarli

Der Schweizer ist der große Pechvogel unter den Neuen, konnte aufgrund von muskulären Problemen noch kein einziges Pflichtspiel absolvieren. In den Tests hatte der 22-Jährige jedoch angedeutet, auf Anhieb eine Verstärkung in der Innenverteidiger werden zu können. Im Auswärtsspiel bei RB Leipzig am 13. September könnte er erstmals mitmischen.

Hendrick Zuck

Die Leihgabe aus Freiburg (mit Kaufoption) stand in den ersten vier Partien (inklusive Pokal) in der Startelf, hatte auf der linken Außenbahn einige gute Aktionen und bereitete schon drei Tore vor. Aber im Spiel nimmt sich der talentierte 24-Jährige noch die eine oder andere Auszeit, muss zudem noch mehr Torgefahr von seiner Position entwickeln.

Mushaga Bakenga

Der Angreifer sucht noch seinen Platz im Team. 81 Spielminuten stehen für ihn in der Statistik zu Buche, der Norweger wurde immer erst spät eingewechselt. Dass er das Potenzial hat, der Eintracht zu helfen, deutete Bakenga in einigen Szenen durchaus an. Doch das 22-jährige Talent braucht mehr Spielzeit, um sich einzufinden.

Vegar Eggen Hedenstad

Die zweite Leihgabe aus Freiburg hat seinen Vorgänger und norwegischen Landsmann Omar Elabdellaoui als Rechtsverteidiger schnell vergessen gemacht, trotz einer zuletzt etwas schwächeren Leistung gegen Bochum. Der 23-Jährige steht defensiv stabil und setzt dank seiner Ballsicherheit und seiner Spielübersicht immer auch Akzente nach vorn. Die Freiburger wissen, warum sie der Eintracht keine Kaufoption zubilligten.

Seung-Woo Ryu

Der letzte Neuzugang stand erst 95 Minuten auf dem Platz, aber schon im ersten Spiel im Pokal in Bremen war er nach wenigen Minuten am entscheidenden Tor beteiligt. Die Leihgabe aus Leverkusen ist extrem ballsicher und spielstark, kann für Überraschungsmomente sorgen. Mit mehr Spielzeit wird der 20-jährige Koreaner sicher eine echte Verstärkung.

tik

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