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Gikiewicz träumt weiter von Einsätzen

Eintracht Gikiewicz träumt weiter von Einsätzen

Mit Havard Nielsen und Salim Khelifi sind zwei seiner Mitspieler derzeit mit ihren Nationalmannschaften unterwegs - davon träumt auch Rafal Gikiewicz.

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Er gibt die Hoffnung auf Einsätze für Polen nicht auf: Keeper Rafal Gikiewicz (l. Bild) möchte wie Eintracht-Teamkollege Havard Nielsen
(r. Bild, r., hier mit Norwegen gegen Estland) auch mal für die Nationalmannschaft seines Landes auflaufen.

Quelle: dpa

Der polnische Keeper des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten hat die Hoffnung nicht aufgegeben, eines Tages auch mal den weißen Adler auf der Brust zu tragen.

Bislang schaute der 27-Jährige bei den Nominierungen stets in die Röhre. Aber seine bisherigen Leistungen in der 2. Liga werden auch in der Heimat wahrgenommen. Und Gikiewicz selbst sagt: „Ich fühle mich stark genug. Ich möchte eine Chance erhalten, und dann werde ich es auch zeigen. Wenn Grzegorz Wojtkowiak eine Berufung bekommen hat, warum dann nicht auch ich?“, erklärte der Braunschweiger in Anspielung auf den Verteidiger, der beim Ligarivalen 1860 München spielt, jüngst gegenüber Medien in seinem Heimatland.

Allerdings hat Gikiewicz einen entscheidenden Nachteil: Die Konkurrenz auf seiner Position ist riesengroß. Die Nummer 1 Wojciech Szczesny spielt beim renommierten FC Arsenal, die Nummer 2 Lukasz Fabianski bei Swansea City und damit ebenfalls in der englischen Premier League. Und die Nummer 3 Artur Boruc (AFC Bournemouth) ist in Polen eine Legende. „Aber ich sage ja nicht, dass ich gleich ins Tor springen will“, so Gikiewicz weiter. „Ich will nur die Möglichkeit, mich dem Trainer zu zeigen und mit großen Torhütern zu vergleichen.“

Worauf der Braunschweiger hoffen kann: Boruc ist bereits 34 Jahre alt, da könnte in absehbarer Zeit ein Platz im Kader frei werden. „Ich arbeite weiter geduldig und warte auf meine Chance“, sagte der Keeper. „Ich denke, jeder Fußballer träumt davon. Und ich träume.“

tik

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