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Gifhorn ringt Eintracht respektables 0:2 ab

Eintracht Braunschweig Gifhorn ringt Eintracht respektables 0:2 ab

Es hätten etwas mehr als die rund 750 Zuschauer sein dürfen, doch das Ergebnis passte aus Sicht des MTV Gifhorn: Der Fußball-Landesligist löste seinen von der VW-Sportkommunikation ausgelobten Preis für den Gewinn des AZ-Cups ein und verlor das Testspiel gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig nur mit 0:2 (0:1).

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Tolles Ergebnis: MTV-Coach Uwe Erkenbrecher (kll. Bild, h., mit Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht) sah zwar noch Verbesserungs-Potenzial, doch die Gifhorner (gr. Bild. r. Timon Hallmann) machten es der Eintracht (gr. Bild, l. Dennis Slamar) mächtig schwer.

Quelle: Sebastian Preuß (2)

Natürlich hatte die Eintracht das Chancenplus auf ihrer Seite, natürlich hatte der Zweitligist deutlich mehr Ballbesitz. Doch die Gifhorner standen tief und organisiert, allzu viele Möglichkeiten gab‘s für die Braunschweiger trotz ihrer Feldüberlegenheit nicht. Und dazu erwischten die MTV-Keeper Tobias Krull und Dominique Dolata einen Sahnetag. Beide parierten glänzend, beide kassierten nur ein Tor. Orhan Ademi nutzte den Abpraller nach einem Lattentreffer von Mads Hvilsom zur Führung, und Hvilsom legte kurz vor Schluss das 2:0 nach.

Die beste Möglichkeit für den MTV, der sich in Hälfte zwei mehr zutraute, hatte Ugur Bagci, dessen Schuss knapp vorbeiging. Doch auch ohne Tor war das Ergebnis respektabel. „Der Gegner hat die Räume gut zugemacht und war gut gecoacht“, lobte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Mit seiner Elf war er nicht so zufrieden, der trainingsfreie Samstag ist fürs Erste gestrichen: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir das eine oder andere Tor mehr machen. Aber wir spielen ja am Freitag noch in Halberstadt.“

MTV-Coach Uwe Erkenbrecher sah zwar „einiges an Mängeln“, sagte aber auch: „Es war ein gutes Ergebnis. Wir haben nicht das siebte Spiel in Folge gewonnen, doch das leider lasse ich weg. Es war ein tolles Spiel, ein tolles Ambiente und ein toller Platz.“ Axel Diedrich von der VW-Sportkommunikation stimmte zu: „Ich war positiv überrascht, dass die Gifhorner so diszipliniert gespielt haben, die Eintracht hatte Schwierigkeiten. Es war ein gutes Spiel.“

MTV Gifhorn – Eintracht Braunschweig 0:2 (0:1)
MTV: Krull – Tsampasis (46. Hoffart), Jäger (46. Schulz), Gewinner (46. Ehresmann), Hashagen (46. Schrader) – Grega (78. E. Gökkus), Hallmann (46. Biboski), Petry (46. Gercke), Plotek (78. Harter) – Schröder, Bagci.
Eintracht: Engelhardt – Slamar (69. Correia), Schönfeld (69. Decarli), Kijewski (69. Baffo) – Pfitzner (46. Zuck), Baghdadi (69. Reichel) – Vrancic (69. Matuschik), Ademi (46. Holtmann) – Omladic, Hochscheidt (46. Sauer) – Hvilsom.
Schiedsrichter: Cacalowski (Helmstedt) – Zuschauer: 750.
Tore: 0:1 (20.) Ademi, 0:2 (88.) Hvilsom.

msc/sch

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