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Gagelmann als Schwarzer Peter: Eintracht ärgert sich über Elfer

Eintracht Braunschweig Gagelmann als Schwarzer Peter: Eintracht ärgert sich über Elfer

Beim 1:4 der Eintracht am Freitagabend bei Borussia Mönchengladbach sorgte besonders eine Szene für Diskussionen. Beim Stand von 1:2 aus Sicht des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten entschied Schiedsrichter Peter Gagelmann auf Elfmeter für die Borussia.

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Hitzige Debatte: Die Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Peter Gagelmann (2. v. r.) sorgte bereits während des Spiels in Gladbach für Diskussionsbedarf bei der Eintracht.

Quelle: dpa

Dabei hatte der Linienrichter sogar ein Foul gegen die Eintracht gesehen…

Das zumindest behaupten die Blau-Gelben. Nach der Aktion von Marco Caligiuri gegen Juan Arango war Mirko Boland zur Außenlinie gelaufen. „Der Linienrichter hat zum Schiri gesagt, dass der Ball für Braunschweig ist. Ich stand direkt daneben. Wir haben Herrn Gagelmann gefragt, ob er das nicht gehört habe, zumal der Assistent eine bessere Sicht hatte. Aber der Schiri hat gesagt, es sei seine Entscheidung. Was willst du da noch machen?“, ärgerte sich Boland.

Gagelmann schilderte die Sachlage anders. „Die Kommunikation war eindeutig, dass es ein Elfmeter ist“, sagte der Referee im Interview mit dem ZDF. Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht: „Ich vertraue meinen Spielern. Sie haben das gehört und mir gesagt.“ Unabhängig davon: Den Elfer kann man geben, Caligiuri verhielt sich ungeschickt. „Es ist wieder eine von diesen 50:50-Situationen, die ich schon angesprochen hatte“, so Lieberknecht. „Das muss ich an Marco weitergeben, er kann den Ball vorher löschen.“

Bitter war‘s allemal, denn in der Phase war der Aufsteiger am Drücker. „Da wäre es uns fast gelungen, das Spiel zu drehen“, so Eintrachts Trainer. „Aufgrund der Leistung sollten wir den Kopf oben behalten. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es permanent will und an sich glaubt.“ Zudem sei der Rückstand aufs rettende Ufer noch nicht groß: „Wir sind im Soll. Jetzt geht alles weiter.“

tik

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