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Freude aufs Neuland und ein später Nackenschlag

Eintracht Braunschweig Freude aufs Neuland und ein später Nackenschlag

Für die meisten Eintracht-Profis war die abgelaufene Saison die erste in der Fußball-Bundesliga – so auch für Ken Reichel. In der AZ/WAZ-Serie „Unser verpasstes Wunder“ blickt der Linksverteidiger auf diese Spielzeit, die mit dem sofortigen Wiederabstieg endete, zurück.

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Spiel Nummer 1 nach dem Aufstieg: Ken Reichel (r.) traf für die Eintracht die Latte, Werder spät zum 1:0-Auswärtssieg.

Quelle: Canidar

Wir haben uns riesig auf diese Saison gefreut. Jeder war gespannt, wie es in der 1. Liga ist, für die meisten von uns war es schließlich Neuland. Wir hatten fünf Neuzugänge, und die haben auch super zu uns gepasst – neue Gesichter werden bei uns eigentlich immer gut aufgenommen. Im Trainingslager in Österreich konnten wir uns dann näher kennenlernen, das hat gepasst.

Die gesamte Vorbereitung lief rund, wir haben Gas gegeben und waren gut auf den Saisonstart eingestellt. Aber man hat gleich gemerkt, dass in der 1. Liga ein ganz anderer Fokus auf dem Verein liegt. In dieser Phase hat man zum ersten Mal realisiert, was da mit der Bundesliga auf einen zukommt.

Vor dem ersten Spiel waren die Anspannung und die Nervosität schon groß, aber gleichzeitig war die Vorfreude auf die neuen Erfahrungen auch riesig. Als wir dann zu Hause gegen Werder Bremen ins Stadion eingelaufen sind, hatte ich eine Gänsehaut. Man guckt sich schon an, was da so auf den Rängen los ist – und die Stimmung war grandios.

Wir haben ganz ordentlich gespielt, hatten Werder gut im Griff. Durch meinen Lattenschuss hatten wir auch eine große Chance. Das späte 0:1 war dann aber ein richtiger Nackenschlag. So in die 1. Liga zu starten, war natürlich sehr bitter. Im Nachhinein könnte man sagen, dass die Saison vielleicht ganz anders verlaufen wäre, wenn wir zumindest einen Punkt geholt hätten.
Am Montag lesen Sie:

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tik

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