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Freispruch für den Coach

Fußball-Bundesliga Freispruch für den Coach

Braunschweigs Bundesliga-Fußballer trainierten am Montag um 15 Uhr - allerdings ohne Coach Torsten Lieberknecht. Der stand vorm DFB-Sportgericht. Fast drei Stunden dauerte die Verhandlung. Und am Ende gab‘s einen Freispruch erster Güte für den 40-Jährigen!

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Freispruch: Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht war vor dem DFB-Sportgericht erfolgreich.

Quelle: Photowerk (cc)

Beim 1:1 in Leverkusen Ende März war Lieberknecht von Schiri Guido Winkmann auf die Tribüne geschickt worden, nachdem er sich angeblich zu lautstark über eine Entscheidung aufgeregt hatte. Vom DFB wurde er daraufhin zu einer Geldstrafe von 4000 Euro verurteilt, doch der Coach legte Einspruch ein - und bekam am Montag in Frankfurt Recht. Der Kontrollausschuss konnte keine Beweise für ein unsportliches Verhalten vorlegen. Lieberknecht selbst sagte: „Ich habe in die Trainerbank meinen Frust abgeladen, ohne aber jemanden zu beleidigen oder in Misskredit zu bringen.“

Richter Hans E. Lorenz sah‘s auch so: „Das war eine Unmutsbekundung mit einer Meinungsäußerung. Das bewegt sich noch in einem Rahmen, den der Unparteiische und die Sportgerichtsbarkeit hinnehmen müssen.“ Und: „Gewisse Freiräume für Emotionalität und freie Meinungsäußerung müssen bleiben.“

tik

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