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Fan-Boykott: Das sagen die Spieler

Eintracht Braunschweig Fan-Boykott: Das sagen die Spieler

Premiere für die Braunschweiger Eintracht: Am Samstag (13 Uhr) spielt der Fußball-Zweitligist zum ersten Mal überhaupt gegen RB Leipzig. Aber der Gegner wird nicht das einzig Ungewohnte sein. Denn viele Anhänger der Blau-Gelben bleiben freiwillig zu Hause, fahren nicht mit nach Sachsen.

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Viele Fans fahren nicht mit nach Leipzig: Die Partie am Samstag bei RB wird von Teilen der Anhängerschaft boykottiert - die Profis (r. Mirko Boland) sehen das mit gemischten Gefühlen.

Ein großer Teil der Braunschweiger Fanszene, darunter die tonangebende Ultra-Gruppierung Cattiva, boykottiert die Partie. Der Vorwurf an den 2009 gegründeten Klub: Er sei ein reines Marketinginstrument des österreichischen Brauseherstellers Red Bull und damit ein weiterer großer Schritt in Richtung Kommerzialisierung des Fußballs. Die Fans werden das Spiel stattdessen gemeinsam in einem eingezäunten Areal auf dem Schützenplatz verfolgen (AZ/WAZ berichtete).

Bei den Profis der Eintracht löst der Boykott gemischte Gefühle aus. Mirko Boland erklärt: „Ob man mitfährt oder hier bleibt, muss jeder für sich entscheiden.“ Der Mittelfeldspieler war am Wochenende gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Marc Arnold und einigen Mitspielern auf der Feier zum zehnjährigen Bestehen von Cattiva. Doch er sagt auch: „Wir freuen uns über jeden Fan, der uns begleitet. Es sollte doch immer um Eintracht Braunschweig und die Unterstützung des Vereins gehen.“ Rund 2000 Anhänger werden die Blau-Gelben trotz des Boykotts begleiten.

Kurz vor der Partie hat sich zudem Bochums Trainer Peter Neururer zu Wort gemeldet - und die Philosophie von RB scharf kritisiert. „Was Red-Bull-Inhaber Didi Mateschitz und Sportdirektor Ralf Rangnick da machen, machen sie sehr gut. Nur was gemacht wird, finde ich zum Kotzen“, so Neururer in der Sport-Bild. Und weiter: „Das ist ein Konstrukt mit rein wirtschaftlichen Interessen im Hintergrund.“

tik

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