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Erst schwach, dann furios: Spätes 2:2 gegen Fürth

Eintracht Braunschweig Erst schwach, dann furios: Spätes 2:2 gegen Fürth

Zur Heimmacht reicht es so nicht – aber immerhin gab‘s einen späten Glücksmoment: Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig lag gegen Greuther Fürth schon mit 0:2 hinten, doch Außenverteidiger Benjamin Kessel bescherte den Gastgebern vor 21.200 Zuschauern auf den letzten Drücker noch das 2:2 (0:0).

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Am Ende ging‘s doch zum Jubeln auf den Zaun: Die Eintracht kam gegen Fürth zu einem späten 2:2.

Quelle: Photowerk (cc)

Es lief bereits die dritte Minute der Nachspielzeit, als sich die letzte Chance bot: Es gab Ecke, selbst Rafal Gikiewicz eilte mit nach vorn. Braunschweigs Keeper verlängerte den Ball nach hinten, Ken Reichel flankte nochmal in die Mitte – Kopfball Kessel, 2:2! Der Torschütze, der nach Flanke von Raffael Korte per Kopf bereits den Anschlusstreffer erzielt hatte, stürmte zu den Fans, der Jubel kannte keine Grenzen. „Ich bin einfach nur glücklich“, sagte Kessel nach dem Abpfiff strahlend.

Viel Grund zur Freude hatte es zuvor aber lange nicht gegeben: Die Fürther mit dem Ex-Braunschweiger Marco Caligiuri in der Innenverteidigung waren das bessere Team, von den Gastgebern kam nicht viel. Nach nur 25 Minuten skandierten Eintrachts Fans: „Wir wollen euch kämpfen sehen.“ Danach wurde es etwas besser, Kessel hatte mit einem strammen Schuss, den Fürths Benedikt Röcker auf Kosten eines Brummschädels entschärfte, auch eine gute Chance. Trotzdem gab‘s zur Pause Pfiffe.

Und nach dem Wechsel folgten die Gegentore: Gikiewicz, der gegen Kacper Przybylko und Röcker glänzend gerettet hatte, war machtlos, als die Abwehr zweimal überrannt wurde. Erst legte Przybylko für Marco Stiepermann auf, dann Stiepermann für Przybylko – Fürth, zuvor nur mit einem Auswärtstor, führte 2:0. Doch die Eintracht bewies Moral: Orhan Ademi ließ zwar eine gute Gelegenheit aus, aber zum Glück gab‘s ja Torjäger Kessel…

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