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Elabdellaoui tritt aus dem Schatten seines Cousins

Eintracht Braunschweig Elabdellaoui tritt aus dem Schatten seines Cousins

Omar Elabdellaoui ist ehrlich: „Zu Beginn war ich ein wenig unsicher in meiner Rolle“, gibt der Rechtsverteidiger des Braunschweiger Fußball-Bundesligisten zu. Doch inzwischen hat sich der Norweger absolut gefangen - und will jetzt mit der Eintracht den nächsten Schritt machen.

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Auf einem guten Weg: Eintrachts Omar Elabdellaoui (r) ist gerade dabei, aus dem Schatten seines Cousins Mohammed Abdellaoue (kl. Bild, l.) zu treten.

Bis auf die Begegnung in Hamburg (0:4) hat Elabdellaoui bisher alle Spiele von Anfang an bestritten. Doch wie das gesamte Team musste sich auch der 21-Jährige erst einmal an die 1. Liga gewöhnen. „Der Start war sehr hart und die Ergebnisse sehr unglücklich“, erinnert er sich. „Mehrfach hätten wir Punkte verdient gehabt.“ Sein persönlicher Tiefpunkt war dabei die 0:2-Niederlage zu Hause gegen Frankfurt, als Elabdellaoui bei beiden Gegentreffern keine gute Figur machte.

Doch der Rechtsfuß gab mit seinem Tor beim 1:1 gegen Nürnberg die richtige Antwort. Sein bisher stärkstes Spiel für die Blau-Gelben lieferte er aber vor zwei Wochen beim 1:0 gegen Leverkusen ab. „Dieser Sieg war wichtig fürs Selbstwertgefühl“, sagt Elabdellaoui, dessen Entwicklung erst vor kurzem vom Sportlichen Leiter Marc Arnold gelobt wurde (AZ/WAZ berichtete). Der Norweger über sich: „Alles in allem bin ich inzwischen zufrieden. Ich fühle, dass ich weitergekommen bin.“

Jetzt will der sympathische Flügelflitzer mit der Eintracht so schnell wie möglich runter von den Abstiegsplätzen - und endgültig aus dem Schatten seines Cousins Mohammed Abdellaoue (VfB Stuttgart) treten. „Vor der Saison wurde viel davon gesprochen, dass ich der Cousin von Moa bin. Er hat einen großen Namen seit seiner Zeit in Hannover“, berichtet Elabdellaoui - und fügt zufrieden hinzu: „Aber inzwischen geht es auch um meine Leistungen und um meinen Namen.“

tik

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