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Elabdellaoui: Er kann es viel besser

Eintracht Braunschweig Elabdellaoui: Er kann es viel besser

Seit Januar ist Omar Elabdellaoui jetzt beim Braunschweiger Fußball-Bundesligisten. In der Rückrunde der Vorsaison trumpfte der Norweger stark auf.

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Hatte Anteil an beiden Gegentoren: Der Norweger Omar Elabdellaoui (r.) wirkt zurzeit etwas überspielt.

Quelle: Photowerk (sp)

Doch in dieser Spielzeit hat er noch Probleme. Beim 0:2 am Sonntag gegen Frankfurt ging er mit unter und leistete sich gleich zwei böse Patzer.

„Wir haben ein paar Fehler gemacht, und die wurden von Frankfurt in Klasse-Manier ausgenutzt“, sagte Coach Torsten Lieberknecht. Abwehrroutinier Deniz Dogan fügte an: „Das waren krasse individuelle Fehler. So etwas darf eigentlich nicht passieren.“

Bitter für Elabdellaoui: Der sympathische 21-Jährige hatte an beiden Gegentreffern seinen Anteil. Beim 0:1 unterlief er die Flanke, beim 0:2 spielte er einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung. Das Fachblatt Kicker verpasste ihm dafür die Note 6 - die Höchststrafe. Dabei kann es der Flügelflitzer viel, viel besser. Aber im Moment wirkt Elabdellaoui etwas überspielt. Was jedoch auch kein Wunder ist: Wegen der U-21-Europameisterschaft in Israel hatte er weniger Urlaub als seine Mitspieler und stieg erst eine Woche später in die Vorbereitung bei der Eintracht ein. Es scheint so, als ob sich das jetzt rächt.

Und der Stress wird nicht weniger: Vom 2. bis zum 11. September ist Elabdellaoui bei der norwegischen Nationalelf. In dieser Zeit stehen zwei wichtige WM-Quali-Partien an: Am 6. September trifft das Team von Coach Egil Olsen auf Zypern, am 10. September ist Tabellenführer Schweiz der Gegner. Und fünf Tage danach steht für den 21-Jährigen mit der Eintracht das Heimspiel gegen Nürnberg an.

tik

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