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Eintrachts offene Rechnung

Fußball - 2. Liga Eintrachts offene Rechnung

So viele Punkte wie möglich bis zur Winterpause holen - das hat Interimskapitän Ken Reichel als Ziel für die Braunschweiger Zweitliga-Fußballer vorgegeben. Das schließt auch das Heimspiel am Montag (20.15 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg mit ein. Und mit den Franken haben Reichel und Co. noch eine alte Rechnung offen…

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Der erste von drei Elfmetern, die nicht ins Tor gingen: Eintrachts Ex-Stürmer Domi Kumbela scheiterte in dieser Szene an Nürnbergs Torwart - am Montag haben die Braunschweiger die Chance auf Revanche.

„Elfer-Wahnsinn in Nürnberg“, so titelte die AZ/WAZ am 24. Februar diesen Jahres. Denn die Partie, um die es dabei ging, war mit Sicherheit eine der verrücktesten in der Eintracht-Historie. Es war der 22. Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison, beide Teams kämpften um den Klassenerhalt. Am Ende schafften es beide nicht - und den Blau-Gelben fehlten rechnerisch genau die drei Punkte, die sie in Nürnberg schon fast sicher geglaubt hatten...

Aber der Reihe nach: In der 32. Minute flog FCN-Verteidiger Per Nilsson nach einer Notbremse mit Rot vom Platz. Zwei Minuten später erzielte Domi Kumbela das 1:0 für die Eintracht. Dann hatte der Kongolese die Chance aufs 2:0 - doch Raphael Schäfer parierte den Strafstoß. Dennoch hatten die Gäste alle Trümpfe in der Hand - bis sie nach der Pause zwei Gegentore in nicht einmal 60 Sekunden kassierten. Dann hätte Ermin Bicakcic per Elfer ausgleichen können, wieder hielt Schäfer. Auf der anderen Seite hatte Hiroshi Kiyotake vom Punkt die Chance aufs 3:1 - diesmal war Marjan Petkovic zur Stelle. Und dabei blieb‘s dann.

Drei gehaltene Strafstöße - das hatte es in der Bundesliga noch nie gegeben! „Es ist schwer, Worte zu finden. Ich bin sprachlos, es ist einfach unfassbar“, erklärte Mirko Boland nach dem Elfer-Wahnsinn von Nürnberg. Und der Mittelfeldrenner ist einer von neun Blau-Gelben, die damals auf dem Platz standen und am Montag die Chance auf die Revanche haben.

tik

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