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Eintrachts große Flaute gegen direkte Konkurrenz

Eintracht Braunschweig Eintrachts große Flaute gegen direkte Konkurrenz

Der Aufwärtstrend der Eintracht ist nach dem 0:1 zu Hause gegen Freiburg erst mal gestoppt - und diese Pleite hat ein großes Problem des Aufsteigers aufgedeckt: Ausgerechnet gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga punkten die Blau-Gelben gar nicht oder zu wenig.

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Quelle: Sebastian Preuß

Dafür holen sie Zähler, die nicht unbedingt eingeplant waren.

Acht Punkte hat Braunschweig auf dem Konto. Drei gab‘s für den überraschenden 2:0-Sieg in Wolfsburg, weitere drei für das fast sensationelle 1:0 gegen Leverkusen. Dazu kam noch ein Zähler im Derby bei den heimstarken Hannoveranern (0:0). Punkte, mit denen im Vorfeld nicht zu rechnen war. „In Wolfsburg oder gegen Leverkusen haben wir die Dinger reingemacht, gegen Freiburg nicht“, fasst Mittelfeldkämpfer Norman Theuerkauf die Situation zusammen.

Gegen direkte Konkurrenten holte die Eintracht erst einen Zähler - beim 1:1 gegen Nürnberg. Dafür gab‘s Pleiten gegen Bremen (0:1), Frankfurt (0:2) und jetzt Freiburg. Alles Teams, die in Schlagdistanz liegen. Warum tun sich die Blau-Gelben in diesen Duellen schwerer? „Dieser Frage müssen wir uns stellen“, sagt Deniz Dogan. Der Abwehrboss schränkt jedoch ein: „Es ist nicht so, dass wir in diesen Partien schlechter spielen. Doch die Ergebnisse stimmen nicht. Und das stellt alles andere in den Schatten.“

Die Blau-Gelben müssen langsam beginnen, gegen die direkte Konkurrenz zu punkten. Sonst wird’s nichts mit dem Klassenerhalt. Mit den Partien in Augsburg und gegen Hoffenheim hat das Team in der Hinrunde noch zwei Chancen auf Besserung. Doch zunächst steht am Samstag der Trip zum FC Bayern ab. Dort kann die Eintracht nur positiv überraschen - und die Außenseiterrolle liegt ihr ja nicht schlecht…

tik

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