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Eintrachts besonderer Tag vor der gelben Wand

Serie mit Ken Reichel (2) Eintrachts besonderer Tag vor der gelben Wand

Für die meisten Eintracht-Profis war die abgelaufene Saison die erste in der Fußball-Bundesliga - so auch für Ken Reichel. In der AZ/WAZ-Serie „Unser verpasstes Wunder“ blickt der Linksverteidiger auf diese Spielzeit, die mit dem sofortigen Wiederabstieg endete, zurück.

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Duell vor der gelben Wand: Eintrachts Ken Reichel (l.) und Marco Caligiuri im Zweikampf mit Borussias Jakub Blaszczykowski (M.).

Quelle: imago sportfotodienst

Gleich am zweiten Spieltag der Saison mussten wir nach Dortmund vor die gelbe Wand. Das war wieder eine neue Erfahrung für uns, die Stimmung dort ist riesig. Und wir haben gegen die Borussia lange richtig gut mitgehalten, bis zur 75. Minute stand es 0:0. Das ist nicht vielen Mannschaften in dieser Saison gelungen.

Kurz vor Schluss machte Kevin Kratz das 1:2 - es war unser erstes Bundesliga-Tor nach mehr als 28 Jahren. Daher war es schon ein besonderer Tag für uns.

In der Woche danach kam mit Karim Bellarabi ein alter Bekannter zurück zu uns, wurde aus Leverkusen ausgeliehen. Wir wussten vorher nichts von dem Wechsel, aber wir haben uns gefreut, dass er wieder da ist. Denn Karim hat eine Riesen-Qualität und uns danach in der Saison sehr weitergeholfen.

Doch zunächst lief es nicht rund. Nach vier Spieltagen standen wir mit null Punkten da, das war keine einfache Situation. Alle haben auf uns draufgehauen, es hieß wir seien der schlechteste Bundesligist aller Zeiten. Das hat man wahrgenommen - doch es hat einen auch angespornt. Wir haben uns gesagt: Jetzt zeigen wir es allen! Im Heimspiel gegen Nürnberg gab es dann beim 1:1 den ersten Punkt. Da hat man gesehen, dass wir in der Liga mithalten können. Von den Chancen her hätten wir eigentlich sogar gewinnen müssen. Aber erst einmal waren wir froh, dass wir diesen einen Zähler geholt hatten.

Am Dienstag lesen Sie:

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