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Eintrachts Fehlstart: Alles reine Kopfsache?

Eintracht Braunschweig Eintrachts Fehlstart: Alles reine Kopfsache?

Drei Spieltage, null Punkte, Letzter - den Start in die erste Fußball-Bundesliga-Saison nach 28 Jahren hatte sich die Braunschweiger Eintracht anders vorgestellt.

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Enttäuschung und Diskussionen nach Schlusspfiff: Jan Hochscheidt (r.) im Gespräch mit Karim Bellarabi.

Quelle: dpa

Der Auftritt beim 0:2 am Sonntag gegen Frankfurt war richtig mutlos. „Das ist eine Kopfsache“, so Abwehrchef Deniz Dogan.

Gegen Bremen (0:1) hatte der Aufsteiger in der zweiten Hälfte viele gute Szenen, in Dortmund (1:2) stand er zumindest defensiv gut. Gegen Frankfurt stimmte es aber weder vorn noch hinten. Gutes Spiel gegen den Ball, schnelles Umschalten, kompaktes Verschieben - was die Blau-Gelben in der Vorsaison ausgezeichnet hatte, funktioniert eine Liga höher bislang noch nicht. „Die Jungs haben wenig Selbstvertrauen ausgestrahlt“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht.

Jetzt müssen die Ursachen dafür ergründet und die richtigen Schlüsse gezogen werden. „Das Potenzial ist da, davon bin ich fest überzeugt. Das sehen wir jeden Tag im Training“, erklärte Dogan, der gegen Frankfurt bereits nach 21 Minuten für den verletzten Marcel Correia (siehe Bericht unten) ins Spiel gekommen war.

Liegt es daran, dass die Braunschweiger noch zu viel Respekt vor der Bundesliga haben? Das scheint ein Faktor zu sein. „Ich habe Angst gesehen“, sagte auch Lieberknecht. „Wir müssen mutiger spielen“, forderte Dogan. „Und das Selbstvertrauen für diese Aufgabe müssen wir uns im Training holen. Das hat uns in den vergangenen Jahren immer stark gemacht.“

Auf jeden Fall muss der Aufsteiger so schnell wie möglich etwas ändern. Dass er mithalten kann, hat er in den ersten beiden Saisonspielen bereits phasenweise angedeutet. „Aber wir müssen jetzt schnell ein paar Punkte sammeln“, weiß der Abwehrchef. Am besten schon am Samstag beim Krisengipfel in Hamburg.

tik

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