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Eintracht verliert auf Schalke mit 1:3

Eintracht Braunschweig Eintracht verliert auf Schalke mit 1:3

Der FC Schalke hat seine gute Ausgangsposition im Kampf um einen direkten Champions-League-Platz gefestigt. Dem Revierklub gelang beim 3:1 (1:0) über Eintracht Braunschweig der bereits siebte Sieg im neunten Rückrundenspiel der Fußball-Bundesliga.

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Nichts zu holen: Domi Kumbela (l.) und die Eintracht verloren mit 1:3 auf Schalke.

Dank der Treffer von Leon Goretzka (17.), Klaas-Jan Huntelaar (65.) und Adam Szalai (90.+3) verteidigten die Königsblauen am Samstag vor 61.973 Zuschauern in der Veltins-Arena den dritten Rang.

Für den Tabellenletzten aus Braunschweig hat sich die Lage im Abstiegskampf dagegen weiter verschlechtert. Nach zuletzt drei Unentschieden in Serie musste das Team von Torsten Lieberknecht trotz des Anschlusstreffers von Benjamin Kessel (81.) eine verdiente Niederlage hinnehmen. Damit wuchs der Abstand zum Relegationsplatz wieder an.

Obwohl sich die Schalker Personalprobleme durch den Ausfall von Nationalspieler Benedikt Höwedes weiter vergrößert hatten, übernahmen sie von Beginn an die Regie. Bei einem Fernschuss von Kevin-Prince Boateng (6.) knapp über das Tor deuteten die Königsblauen erstmals Torgefahr an. Gerade als sich die Gäste anschickten, den Druck zu mindern, schlug Goretzka zu. Mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern brachte der Zugang aus Bochum sein Team mit 1:0 in Führung. Allerdings machte Braunschweigs Torhüter Daniel Davari beim dritten Saisontor von Goretzka keine gute Figur.

Der frühe Rückstand hinterließ bei den Gästen Wirkung. Ihre Gegenwehr beschränkte sich zumeist auf Defensivarbeit, dem Offensivspiel mangelte es an Durchschlagskraft. Nur bei einer von Schalke-Keeper Ralf Fährmann parierten Flanke von Timo Perthel (28.) war in Ansätzen Gefahr erkennbar. So stand das Schlusslicht weiter unter Druck. Und das, obwohl auch dem Gegner viele Fehlpässe unterliefen. Doch bei einem Freistoß von Kaan Ayhan (24.) und einer Chance von Huntelaar (35.) konnte sich Davari auszeichnen. Mit dem 0:1 zur Pause waren die Norddeutschen in einer bis dahin mäßigen Partie deshalb noch gut bedient.

Auch nach Wiederanpfiff kontrollierte Schalke die Partie. Nur mit viel Glück blieb den nun etwas aktiveren Braunschweigern zunächst das 0:2 erspart. Huntelaar stand in der 48. Minute allein vor dem Tor, konnte den Ball aber nicht unter Kontrolle bringen. Doch nur wenig später hatte der Niederländer mehr Glück: Sein Freistoß aus 20 Metern wurde abgefälscht und trudelte unhaltbar für Davari ins Brauschweiger Gehäuse.

Der Widerstand der Eintracht war damit noch nicht gebrochen. Mit seinem Anschlusstreffer rund zehn Minuten vor dem Ende machte es Kessel noch einmal spannend. Nur wenige Minuten später war Omar Elabdellaoui dem Ausgleich nahe. Erst in der Nachspielzeit gelang Schalke durch Szalai mit dem Treffer zum Endstand die Entscheidung.

dpa

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