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Eintracht verliert 1:3 in Nürnberg

Braunschweig: Aufstieg ade? Eintracht verliert 1:3 in Nürnberg

Nürnberg. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig hat die Chance verpasst, zumindest vorübergehend auf Platz vier zu springen. Die Blau-Gelben verloren am Sonntag nach einer enttäuschenden Leistung mit 1:3 (0:1) beim 1. FC Nürnberg.

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Brachte die Eintracht mit einem unglücklichen Eigentor auf die Verliererstraße: Kapitän Ken Reichel (rechts, im Duell mit Nürnbergs Sebastian Kerk).

Quelle: Timm Schamberger

War es das jetzt mit dem Aufstieg? Rein tabellarisch hat sich gar nicht so viel verändert, weil auch der Tabellenzweite Kaiserslautern patzte. Doch heute Abend werden in der Partie Karlsruhe gegen Darmstadt noch Punkte verteilt. Und - viel schlimmer: Die Eintracht präsentierte sich beim Club alles andere als aufstiegsreif.

Eintracht-Kapitän Ken Reichel per Eigentor (32.), Danny Blum (52.) sowie Guido Burgstaller (67.) bescherten den Franken den Sieg. Für Braunschweig traf nur der erneut als Einwechselspieler erfolgreiche Edeljoker Emil Berggreen (68.).

Schon in der ersten Viertelstunde hätte der agile Österreicher Burgstaller die Gastgeber in Führung bringen können, verpasste aber erst per Kopf (11.) und dann aus acht Metern mit dem Fuß (13.). So musste eine unglückliche Aktion von Braunschweigs Reichel zum 1:0 herhalten: Der Außenverteidiger bugsierte den Ball nach einer Hereingabe von Javier Pinola ins Tor anstatt wie gewollt zu klären.

Nach dem Wechsel schloss Blum ein Solo mit einem schönen Schlenzer zum 2:0 ab, Burgstaller machte mit dem 3:0 alles klar. Obwohl Benjamin Kessel zuvor per Kopf die Latte getroffen hatte und Berggreen - ebenfalls per Kopf - nach Vorlage des auffälligen Hendrick Zuck noch Braunschweigs Anschlusstreffer erzielte, war die Partie da bereits entschieden.

Im Vorjahr hatte es im Bundesliga-Abstiegsduell beim FCN trotz Überzahl und zwei Elfmetern eine bittere Niederlage gesetzt. Daran erinnerte auch Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht, als er sagte: „Wieder schlagen wir uns in Nürnberg selber.“ Besonders wurmte ihn der Ballverlust vor dem zweiten Club-Treffer.

Aufgeben kommt aber (noch) nicht in Frage. Lieberknecht stellte klar: „Wir wollen die Niederlage nächste Woche vor ausverkauftem Haus wettmachen und schauen dann, was noch geht.“

ale/dpa

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