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Eintracht verliert 0:4 beim HSV

Fußball-Bundesliga Eintracht verliert 0:4 beim HSV

Oje, so wird das nichts in der 1. Liga, liebe Eintracht! Braunschweigs Bundesliga-Fußballer kassierten am Samstag eine 0:4-(0:2)-Pleite beim Hamburger SV. Wieder mal fehlte den Blau-Gelben in den wichtigen Szenen die Cleverness - dabei hatten sie so vielversprechend begonnen...

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Nein, der war ausnahmsweise nicht drin: Diesen Versuch konnte Eintrachts Keeper Daniel Davari (l.) abwehren, doch am Ende siegte der HSV (M. Maximilian Beister) verdient mit 4:0.

Quelle: Hübner

Trainer Torsten Lieberknecht veränderte die Startelf auf fünf Positionen, setzte auf ein offensives 4-1-3-2. Damir Vrancic war etwas überraschend dabei, auch die beiden Rückkehrer Domi Kumbela und Karim Bellarabi durften von Beginn an ran. Und das schien sich auszuzahlen. Die Gäste begannen flott, mutig, der Ball lief gut. Auch wenn es vor dem Tor nicht so richtig gefährlich wurde - die ersten Minuten gehörten den Braunschweigern.

Doch die Freude währte nicht lange. Gleich der erste Hamburger Angriff saß. Deniz Dogan fälschte eine Hereingabe von Maximilian Beister so unglücklich ab, dass der Ball genau in den Lauf von Rafael van der Vaart kam - das 0:1 nach sieben Minuten. Die Blau-Gelben versuchten, sich nicht beeindrucken zu lassen. Doch der Elan war weg. Und der HSV setzte nach, profitierte davon, dass die Eintracht in der Abwehr häufig nicht entschlossen genug handelte. So wie vorm 0:2, als Beister Dogan abkochte und Jacques Zoua nur noch einzuschieben brauchte.

Bis zur Pause hätten die Gastgeber die Führung ausbauen können, trafen noch Pfosten und Latte. Die beste Chance auf der anderen Seite hatte Simeon Jackson - aber HSV-Keeper René Adler war auf dem Posten. Das gleiche Bild nach dem Wechsel: Hamburg erspielte sich vier gute Möglichkeiten, vor allem nach Standards von van der Vaart wurde es gefährlich. Von der Eintracht kam nach vorn nichts mehr. Der eingewechselte Youngster Hakan Calhanoglu machte erst mit einem Schuss aus 16 Metern und anschließend mit einem Freistoß das 0:4 perfekt. So reicht das nicht für die 1. Liga!

tik

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Eintracht Braunschweig
Pech und Unvermögen: Domi Kumbela (l.) und Co. kassierten beim 0:4 gegen den Hamburger SV (r. Johan Djourou) wieder unnötige Gegentore.

Dass sie es besser können, haben Braunschweigs Bundesliga-Fußballer in der Vergangenheit bewiesen. Doch zurzeit klebt ihnen auch das Pech am Hacken. Die ersten beiden Gegentore am Samstag beim 0:4 in Hamburg fallen in diese Kategorie.

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