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Eintracht verliert 0:2 in Freiburg

Eintracht Braunschweig Eintracht verliert 0:2 in Freiburg

Dank unfreiwilliger Mithilfe von Schlusslicht Eintracht Braunschweig hat der SC Freiburg einen weiteren wichtigen Erfolg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga eingefahren. Das Team von Trainer Christian Streich profitierte beim 2:0 (1:0) bei beiden Treffern von unglücklichen Aktionen der Niedersachsen.

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Rückschlag im Abstiegskampf: Ken Reichel (r.) und die Eintracht verloren 0:2 in Freiburg.

Vor 24.000 Zuschauern sorgte Damir Vrancic (8. Minute) mit einem Kopfball-Eigentor aus fünf Metern für die frühe Freiburger Führung. Kurz nach der Pause profitierte Kapitän Julian Schuster (48.) von der ungewollten Mithilfe von Ermin Bicakcic, der seinen Fernschuss ins eigene Tor lenkte und Keeper Daniel Davari erneut düpierte.

Mit dem vierten Sieg aus den vergangenen sechs Partien verschaffte sich der SC vier Spieltage vor Saisonende Luft für den Endspurt, hätte aber sein Torekonto weiter aufstocken müssen. Braunschweig sieht nach der ungenügenden Vorstellung die nur noch zarten Hoffnungen auf den Klassenverbleib immer mehr schwinden.

Nach dem ernüchternden 0:2 vor einer Woche beim VfB Stuttgart legte der SC Freiburg mit Elan und Selbstvertrauen los. Die Gäste aus Niedersachsen warteten ab und ließen den Breisgauern zu viel Raum für ihre Kombinationen. Die Führung der Hausherren resultierte jedoch aus einer Standardsituation. Nach einem Einwurf von Oliver Sorg ließ Vrancic seinem Keeper keine Chance und erzielte unfreiwillig das 1:0 für die Freiburger. In der 23. Minute verpasste Christian Günter nach einem herrlichen Solo durch die Braunschweiger Hintermannschaft dann das 2:0.

Vor der Partie hatte Streich Meldungen über einen angeblich schon perfekten Wechsel von Matthias Ginter nach Dortmund zurückgewiesen. "Es ist die Unwahrheit", sagte er dem TV-Sender Sky. "Irgendwann wird er Freiburg verlassen, weil er so gut ist, davon gehen wir aus, und hoffen dies irgendwie auch. Ob dies im Sommer sein wird oder erst in einem Jahr, das steht tatsächlich in den Sternen."

Sicher konnte sich Streich hingegen mit einer personellen Maßnahme sein: Der zuletzt gesperrte Schuster brachte dem SC Stabilität und auch ein Tor. Nach 26 Minuten war hingegen für Eintrachts Domi Kumbela das Abstiegsduell beendet. Der Stürmer fasste sich in die linke Leistengegend und machte für Dennis Kruppke Platz.

Die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht kam daraufhin besser in die Partie - auch begünstigt von zahlreichen schlampigen Abspielen der Freiburger. Leichte Gefahr verursachte allerdings nur Benjamin Kessels Fernschuss (29.). Acht Minuten vor der Pause fehlte Freiburgs Karim Guedé bei einem Kopfball die nötige Präzision, für Felix Klaus (45.+3) war aus drei Metern der Winkel zu spitz.

Für klare Verhältnisse sorgten die Freiburger dann kurz nach dem Seitenwechsel durch das dritte Saisontor von Schuster. Die Braunschweiger boten fußballerisch Magerkost, Kruppke (60.) traf bei seinem Freistoß aber sogar den Außenpfosten. Vier Minuten später hatte Admir Mehmedi bei einem Lattentreffer kein Fortune. Trotz einiger brenzliger Situationen durch die Braunschweiger hätten die Freiburger einen weitaus höheren Sieg herausschießen müssen.

dpa

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