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Eintracht und der BVB: Plötzlich war‘s dunkel

Eintracht Braunschweig Eintracht und der BVB: Plötzlich war‘s dunkel

Und auf einmal wurde es dunkel: Wenn Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga an der Hamburger Straße aufläuft, dürften sich einige Eintracht-Fans an den letzten Pflichtspiel-Auftritt des BVB in Braunschweig erinnern - und zwar nicht allein wegen des 2:1-Sieges im DFB-Pokal...

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Heißes Duell: Martin Amedick (l.) im Duell mit Florian Kringe.

Es war eine faustdicke Überraschung, die den Blau-Gelben, damals Zweitligist, am 22. August 2005 gegen den Bundesligisten gelang. Der trat mit Namen wie Christian Wörns, Lars Ricken oder Jan Koller an - und Letzterer brachte den Favoriten nach 28 Minuten auch in Führung. Doch dann passierte das, was für den größten Gesprächsstoff nach dem Spiel sorgte: Das Flutlicht ging aus! Es war zappenduster an der Hamburger Straße.

13 Minuten lang sah es so aus, als ob die Partie abgebrochen werden müsste - doch auf einmal ging das Licht wieder an. „Diese Pause haben wir gebraucht“, sagte Eintrachts Keeper Thorsten Stuckmann hinterher. Denn die Blau-Gelben kamen viel besser zurück ins Spiel als der BVB. Erst sorgte der jetzige Reha-Trainer Jürgen Rische vor der Pause für das 1:1, dann traf Kapitän Daniel Graf sechs Minuten vor dem Ende zum sensationellen 2:1-Sieg für die Eintracht. „Das ist ein Traum für uns“, jubelte Matchwinner Graf.

Am nächsten Tag fanden die Techniker übrigens heraus, warum das Flutlicht ausgefallen war: Ein Diesel-Stromgenerator sprang nicht an, dann ging ein Kupplungsschalter kaputt. „Daran werden wir uns ebenso lange erinnern wie an den Sieg“, sagte der damalige Manager Wolfgang Loos. Einem Borussen dürfte es auch so gehen: Roman Weidenfeller steht immer noch im BVB-Tor.

tik

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