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Eintracht nur 1:1 gegen Kaiserslautern

Eintracht Braunschweig Eintracht nur 1:1 gegen Kaiserslautern

Braunschweig. Obwohl klar die bessere Mannschaft hat es für Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Sonntag nur zu einem Unentschieden gegen den 1. FC Kaiserslautern gereicht.

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Braunschweigs Orhan Ademi (r) und Kaiserslauterns Tim Heubach kämpfen um den Ball.

Quelle: Peter Steffen

Vor 22 333 Zuschauern waren die Löwen durch Jan Hochscheidt (30. Minute) in Führung gegangen, versäumten es aber aus ihren deutlichen Feldvorteilen mehr zu machen. Kaiserslautern nutzte das eiskalt aus und kam durch Antonio-Mirko Colak (75.) zum Ausgleich. Kein Wunder, dass die Braunschweiger Spieler bedient waren.

„Wir sind enttäuscht, weil wir zwei Punkte verloren haben. Wir müssen zur Halbzeit 2:0 oder 3:0 führen“, sagte beispielsweise Adam Matuschyk, der sich besonders auch über die Entstehung des Ausgleichtreffers ärgerte. „Bitter, dass wir wieder ein Gegentor nach einem Standard bekommen. Hätten wir nachgelegt, ist das Spiel entschieden. Wir haben jetzt zwei Wochen um abzuschalten. Die Liga ist eng, es ist weiterhin alles drin.“ Auch Torschütze Jan Hochscheidt haderte mit dem Ergebnis: „Der Punkt ist zu wenig, weil wir unsere großen Chancen liegen gelassen haben. Wir hätten mit einem Sieg einen schönen Sonntagnachmittag gehabt.“

Die optimalen Voraussetzungen für einen „schönen Sonntagnachmittag“ hatten dabei vor der Partie bereits die Eintracht-Fans geschaffen - sie zeigten im Stadion eine beeindruckende Choreografie anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Vereins. „Es macht mich stolz, was die Fans hier auf die Beine gestellt haben. Die Choreo hat gezeigt, welche Emotionalität dieser Verein mit sich bringt“, sagte dann auch ein sichtlich bewegter Torsten Lieberknecht. Mit dem Ergebnis des Spiels war der Eintracht-Coach hingegen verständlicherweise nicht so zufrieden: „Es gab heute viele Torchancen, von denen wir die eine oder andere nutzen müssen, um das 2:0 zu erzielen. Auf der anderen Seite haben wir über 90 Minuten wohl keine Torchance zugelassen. Dass der Ausgleichstreffer dann nach einer Ecke fällt, ist ärgerlich für die Jungs. Dennoch bin ich stolz, wie die Mannschaft diese Ungerechtigkeit von Mittwochabend weggesteckt hat. Die Jungs sollten aufstehen, das haben sie getan.“

mu mit dpa

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