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Eintracht jubelt auch ohne Domi

Eintracht Braunschweig Eintracht jubelt auch ohne Domi

Mit Domi Kumbela hatte der Torgarant der vergangenen Jahre den Braunschweiger Fußball-Zweitligisten im Sommer verlassen - doch bislang fiel das nicht negativ auf. Ganz im Gegenteil: Es sieht so aus, als ob die Eintracht im Spiel nach vorn viel mehr Torgefahr ausstrahlt als zuvor. Der Kniff von Trainer Torsten Lieberknecht ging bisher voll auf.

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Bald ganz vergessen? Die Eintracht jubelt auch ohne Kumbela.

Fünf Tore in zwei Spielen, die Torfabrik der Blau-Gelben läuft auch ohne Kumbela. Dabei hatte der Kongolese in den vier Spielzeiten zuvor jeweils die meisten Treffer für die Braunschweiger erzielt. Allerdings: Dadurch war das Team auch ausrechenbarer für den Gegner geworden. Damit ist nun Schluss, jetzt sind alle fürs Toreschießen zuständig. Die Last wird auf mehrere Schultern verteilt. „Das macht uns natürlich ein Stück weit unberechenbar“, sagt Mittelfeldspieler Mirko Boland, „der Gegner kann sich schwerer auf uns einstellen.“

Das beste Beispiel: Linksverteidiger Ken Reichel und seine drei Treffer in zwei Spielen. „Eine unglaubliche Geschichte“, erklärt Lieberknecht, der daran aber großen Anteil hat. Der Trainer hat das System so verändert, dass die Außenverteidiger bei Ballbesitz weiter nach vorn schieben und damit den Druck über die Seiten erhöhen. „Besonders in der ersten Halbzeit gegen Heidenheim hat man gut gesehen, was wir so vorhaben“, sagt Boland.

Beim 3:0 am Samstag rückten er oder Norman Theuerkauf aus dem zentralen Mittelfeld dafür nach hinten, um das Spiel anzukurbeln. Dass Boland mit einem Pass auf Hendrick Zuck das 1:0 miteinleitete, war sicher kein Zufall. „Bei diesem Tor hat man auch viel Trainingsarbeit gesehen“, lobt Lieberknecht. So darf es weitergehen - dann ist Kumbela bald ganz vergessen.

tik

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