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Eintracht hat audio-visuelle Rechte zurück

Eintracht Braunschweig Eintracht hat audio-visuelle Rechte zurück

Braunschweig. Die Eintracht hat mehr Eigenständigkeit gewonnen: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ist der Verein wieder im Besitz der eigenen audio-visuellen Rechte. Diese positive Überraschung wurde der Hauptversammlung präsentiert.

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Grund zum Jubeln: Bei der gestrigen Hauptversammlung gab es positive Nachrichten für alle, die sich der Eintracht verbunden fühlen.

Quelle: Archiv

Ursprünglich hatte Eintracht Braunschweig im Jahr 2000 mit der Gründung der Eintracht Braunschweig Marketing GmbH sämtliche Vermarktungsrechte an die Sportwelt/Kölmel-Gruppe verkauft. An dieser Gesellschaft waren bis zum Jahr 2009 der Club und die Gruppe beteiligt. Vor sechs Jahren erhielt Eintracht Braunschweig dann die Markenrechte zurück und musste seitdem einen Teil der Erlöse aus den audio-visuellen Rechten (Fernsehgelder) an die Sportwelt/Kölmel-Gruppe abtreten.

Nun ist in einer finalen Regelung mit Wirkung zum 1. Januar diese Abführung auf einen Zeitraum bis 2032 befristet und ihre Höhe deutlich reduziert worden. Über die Einzelheiten der Vereinbarung ist Stillschweigen vereinbart worden.

„Wir danken Professor Dr. Michael Kölmel und Bianca Krippendorf für die aufgeschlossenen und angenehmen Verhandlungen. Diese Einigung ist ein Meilenstein in der jüngeren Geschichte der Eintracht“, betonte Soeren Oliver Voigt, Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA.

Positives gab es auch von den Finanzen berichten. Der Gesamtverein erzielte im Zeitraum 2014/2015 einen Jahresüberschuss von 192 702 Euro (Vorjahr: 973 000 Euro).

„Die positive Entwicklung konnte in 2014/2015 weiter gefestigt werden. Damit sind wir auf einem guten Weg. Aber für die nachhaltige Fortsetzung des Vereinsentwicklungsprozesses bedarf es weiterhin der Festigung der eigenen Einnahmequellen des BTSV und der weiteren Professionalisierung der Strukturen“, führte der Vizepräsident Finanzen, Rainer Cech, aus.

Der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 gelungen, einen Jahresüberschuss von insgesamt 407 797 Euro (Vorjahr: 3,003 Millionen Euro) zu erzielen. „Es ist sehr erfreulich, dass wir unsere Profimannschaft weiterhin nachhaltig verstärken, die Entwicklung aller Nachwuchsbereiche vorantreiben und dabei ein planmäßiges Ergebnis erzielen konnten“, freute sich Soeren Oliver Voigt.

jti

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