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Eintracht glaubt an den Moment

Fußball – 2. Liga Eintracht glaubt an den Moment

Nach zehn Spieltagen deutet einiges daraufhin, dass es für Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig in dieser Saison vor allem um den Klassenerhalt gehen wird. Zu wechselhaft sind die Leistungen, es fehlt Konstanz. Doch Trainer Torsten Lieberknecht hofft noch - und zwar auf den einen Moment, der alles zum Besseren wendet.

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Torsten Lieberknecht glaubt an den einen Moment, der alles ändert: Eintrachts Coach (r.) erinnert an Paderborn (l. Elias Kachunga), das vergangene Saison ebenfalls unten drin stand und dann aufstieg.

Die Blau-Gelben setzen auf den Ketchup-Flaschen-Effekt: Erst kommt lange gar nichts, dann alles auf einmal. Bislang hat der Absteiger mit nur elf Punkten aus zehn Spielen enttäuscht. Doch beim Blick in die jüngere Zweitliga-Vergangenheit wird klar: Das muss noch nicht viel bedeuten. „Wir haben Paderborn im Kopf, die vergangenes Jahr fast zum selben Zeitpunkt unten drin standen und dann so einen Moment hatten“, erklärt Lieberknecht.

Stimmt! Der SC belegte in der Vorsaison mit neun Punkten nach neun Spielen nur Rang 16. Dann gab‘s einen 2:1-Sieg beim Vierten FC St. Pauli - und am Ende stieg Paderborn sensationell erstmals in die Bundesliga auf. „Das ist so ein Moment, in dem du als Mannschaft merkst, dass du irgendwas richtig machst“, so Lieberknecht. Und der Aufstieg muss es am Ende gar nicht sein, eine solide Saison in der oberen Tabellenhälfte würde schon ausreichen.

Vielleicht taugt das zurückliegende Spiel ja schon zu einer kleinen Trendwende. Immerhin spielten die Blau-Gelben gegen Fürth nach 0:2 noch 2:2. „Die Moral und den Charakter der Mannschaft hat man in diesem Moment gesehen“, sagt der Trainer. „Aber man hat auch gesehen, dass wir den Spielern Unterstützung geben müssen.“

tik/sch

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