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Eintracht braucht den Schweinehund

Eintracht Braunschweig Eintracht braucht den Schweinehund

Der Eintracht fehlt weiterhin die Konstanz. Nach der guten Leistung gegen Dortmund war der Auftritt am Samstag in Frankfurt (0:3) ein großer Rückschritt. Vor allem in Sachen Zweikampfverhalten bekam der Braunschweiger Fußball-Bundesligist am Main die Grenzen aufgezeigt. Die Blau-Gelben müssen ganz schnell bissiger werden.

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Mehr Bissigkeit: Vize-Kapitän Deniz Dogan (r.) will von den Blau-Gelben (M. Omar Elabdellaoui) auch mal den Schweinehund in Zweikämpfen sehen.

Quelle: Sebastian Preuß (2)

Zur Pause standen auf der Anzeigetafel in der Frankfurter Arena nur 35 Prozent gewonnener Zweikämpfe für den Aufsteiger. Bis Spielende steigerte er sich zwar noch auf 45 Prozent – doch Abstiegskampf sieht irgendwie anders aus. Ein weiterer Beleg: Mit Norman Theuerkauf kassierte nur ein Braunschweiger Gelb. Kein Wunder, dass Abwehrboss Deniz Dogan für den Abstiegsknaller am Samstag gegen den Hamburger SV mehr Bissigkeit von der Mannschaft einfordert.

„Wir müssen im Abstiegskampf auch mal wie Schweinehunde auftreten, dreckig spielen und uns die Punkte so richtig erkämpfen“, sagte der 34-Jährige. Damit meint Dogan sicher keine unfairen Mittel. Aber etwas mehr Aggressivität in den Zweikämpfen würde den Blau-Gelben gut zu Gesicht stehen – so, wie sie es gegen Dortmund auch gezeigt haben. In Frankfurt hingegen kamen sie häufig nicht mal in die Zweikämpfe, der Ball war einfach zu schnell wieder weg.

Wenn die Eintracht bis zum Ende um den Klassenerhalt mitspielen möchte, muss jetzt im Heimspiel gegen den HSV ein Sieg her – ohne Wenn und Aber. „Ich glaube felsenfest an die Truppe, wir haben schon häufiger gezeigt, dass die Qualität da ist“, so Dogan vor dem Duell mit seinem Ex-Klub. „Aber wir müssen sie auf den Punkt abrufen. Wir haben nicht mehr so viel Zeit.“

tik/fnp

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Bekommt er gegen den HSV wieder eine Chance? Zuletzt musste Domi Kumbela (r.) häufig von der Bank kommen.Photowerk (cc)

Es bleibt dabei: Eintrachts größte Baustelle ist die Offensive. Auch am Samstag in Frankfurt (0:3) gelang Braunschweigs Bundesliga-Fußballern kein Tor, zum elften Mal stand in dieser Saison die Null auf der falschen Seite. Was soll jetzt noch helfen?

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