Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Eintracht ärgert sich über späten Ausgleich

Eintracht Braunschweig Eintracht ärgert sich über späten Ausgleich

Braunschweig. Das war ganz bitter: Lange Zeit sah Eintracht Braunschweig am Montagabend im Duell mit dem SC Freiburg wie der sichere Sieger aus - doch dann köpfte Marc-Oliver Kempf quasi mit dem Schlusspfiff noch das 2:2.

Voriger Artikel
Eintracht-Stiftung fördert „Lernort Stadion“
Nächster Artikel
Bei 1860 München gibt's ein emotionales Spiel

Freiburgs Marc-Oliver Kempf köpft den Ball an Braunschweigs Torwart Rafal Gikiewicz zum 2:2 ins Tor.

Quelle: Alexander Körner

Kein Wunder, dass Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht bedient war. Beim Fernsehsender Sky polterte er gegen den Schiedsrichter, legte sich sogar mit der Moderatorin an - und schaffte es damit sogar in die Boulevard-Medien. „Braunschweig-Trainer tobt im TV“ titelte beispielsweise bild.de. Auf der späteren Pressekonferenz hatte sich der Übungsleiter dann schon wieder etwas beruhigt.

„Es war eine sehenswerte Partie für alle Beteiligten. Wir wollen uns in Zukunft für solche Spiele belohnen“, erklärte der Trainer. „Ich bin nicht zufrieden, weil wir ein starkes Spiel angeliefert haben, es aber leider nur mit einem Punkt beendet haben. Wir hatten nach dem 2:0 die Möglichkeit nachzulegen. Das hätten wir machen müssen, aber dann kommt die Wende durch die Szene nach dem langen Ball zum 1:2.“

Gerrit Holtmann hatte in der 54. Minute die Führung für die Eintracht erzielt, nur drei Minuten später traf Ken Reichel dann sogar zum 2:0. Den Freiburgern gelang durch Nils Petersen in der 70. Minute der Anschlusstreffer - und dann eben quasi mit dem Schlusspfiff doch noch der 2:2-Ausgleich.

Von einem „bitteren Endergebnis“ sprach Eintrachts Jan Hochscheidt nach der Partie. „Bis zum 1:2 haben wir ein super Spiel abgeliefert. Freiburg hatte bis dahin eigentlich keine nennenswerte Chance“, sagte Braunschweigs Aushilfsverteidiger. Und Eintracht-Torschütze Gerrit Holtmann ergänzte: „Wir haben uns viel vorgenommen und im Training darauf hingearbeitet. Freiburg hat viel Qualität, man muss auch sagen, dass wir gegen den Tabellenführer gut gespielt haben.“

mu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell